Gemeinschaftspastorin Müller verabschiedet

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Zum letzten Mal hielt Petra Müller in ihrer Funktion als Gemeinschaftspastorin die Predigt während des Bezirksfestes im evangelischen Gemeindehaus Stadtmitte.

Werdohl - Das Bezirksfest der Evangelisch-Landeskirchlichen Gemeinschaft am Sonntagnachmittag im evangelischen Gemeindehaus neben der Christuskirche bildete den würdigen Rahmen für einen besonderen Programmpunkt – die Verabschiedung der Gemeinschaftspastorin Petra Müller.

Sie wird nach rund dreijähriger Tätigkeit in Eveking, Stadtmitte, Iserlohn und Neuenrade künftig als leitende Referentin des Westfälischen Gemeinschaftsverbandes tätig sein und am 24. September in Aalen in ihr neues Amt eingeführt. Die Nachfolge für den Bereich der vier Gemeinschaften ist noch offen.

Gäste des Bezirksfestes waren neben den Abordnungen aus den genannten vier Gemeinschaften auch die Werdohler Bürgermeisterin Silvia Voßloh und Pfarrer Dirk Scheuermann, der Vorsitzende des Westfälischen Gemeinschaftsverbandes, der im späteren Verlauf der Veranstaltung die Entpflichtung von Petra Müller vornahm. Die wiederum widmete sich in ihrer letzten Predigt als Gemeinschaftspastorin dem Thema „Geh mutig weiter – Gott tut Wunder“. Dabei bekannte sie auch aus eigener Erfahrung, dass es nicht einfach sei, in Bewegung zu bleiben. Als Vergleich diente ihr das Volk Israel, das immerhin 40 Jahre in der Wüste unterwegs gewesen sei, ehe es an sein ersehntes Ziel gekommen sei. Das wiederum stand im Zusammenhang mit dem Begriff Mut, der jedoch nicht gleichzusetzen sei mit Muckies, sondern mit Beherztheit. Und: Wenn es um Wunder gehe, so solle man ihnen nicht nachhängen, sondern nach vorne schauen. Müllers Aufforderung an alle im Saal: „Geht tapfer weiter“.

Nachdem der scheidenden Gemeinschaftspastorin vielfach Dank – auch in Form von mehreren Videobotschaften – ausgesprochen worden war, bekam sie von den Sprechern der hiesigen Gemeinschaften, Gerda Spelsberg (Eveking), Steffen Cemberecki (Stadtmitte), Alfred Trelenberg (Iserlohn) und Heinz-Werner Lennig (Neuenrade) noch Segenswünsche mit auf den Weg zu ihrer neuen Stelle. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag durch das Chörchen unter der Leitung von Esther Langwald aus Eveking und verschiedene Gesangs- und Instrumentalbeiträge. Am Ende durften sich die Teilnehmer an einem Mitbring-Büfett stärken.

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