Glaube an die Auferstehung

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Die neuapostolische Gemeinde beim Osterfest in Werdohl (von links): Bischof Ulrich Götte, Bezirksapostel Rainer Storck, Apostel Wolfgang Schug, Bischof Karl-Erich Makulla und der Werdohler Gemeindevorsteher, Hirte Siegfried Heinrich

Werdohl - Die Einhundert-Seelen-Gemeinde in Werdohl erhielt am Sonntag Besuch vom höchsten Seelsorger der neuapostolischen Christen in Nordrhein-Westfalen, Bezirksapostel Rainer Storck (59). Storck ist zugleich Kirchenpräsident der Neuapostolischen Kirche in Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt seiner Osterpredigt stand die Auferstehung Christi nach Karfreitag.

In der Begleitung des hohen kirchlichen Amtsträgers befanden sich Apostel Wolfgang Schug (58) und die beiden Bischöfe Ulrich Götte (59) und Karl-Erich Makulla (59), allesamt Mitglieder des Landesvorstands der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen.

Die Werdohler und die Plettenberger Gemeinde hatten sich mit ihrem Instrumentalspielkreis und dem gemischten Gemeindechor auf diesen Gottesdienst intensiv vorbereitet. „So oft besucht ein Bezirksapostel eine kleine Gemeinde, wie die Werdohler Gemeinde sie ist, nicht“, freute sich Hirte Siegfried Heinrich, Gemeindeleiter der Neuapostolischen Kirchengemeinde in Werdohl. Zwanzig Jahre seien seit dem letzten Besuch eines Bezirksapostels in Werdohl ins Land gegangen, erinnerte er sich.

Der nordrhein-westfälische Bezirksapostel betreut etwa 340 Gemeinden in Nordrhein- Westfalen mit rund 83 000 Mitgliedern. Außerdem werden von NRW aus Gebiete außerhalb von Deutschland mit rund 350 000 neuapostolischen Christen betreut, davon allein etwa 250 000 in Angola in Afrika. Die von Nordrhein-Westfalen aus betreuten Gebiete liegen in Süd- und Osteuropa, Asien, Afrika sowie Süd- und Mittelamerika.

Ein überzeugter und bekennender Glaube an die Auferstehung sei für das Leben als Christ auch im 21. Jahrhundert und für ein starkes Christentum insgesamt unabdingbar, appellierte der Seelsorger an die versammelte Gemeinde. Nach dem Gottesdienst hatten die Apostel und Bischöfe noch Zeit, sich von allen persönlich zu verabschieden und ein Erinnerungsfoto mit dem Gemeindevorsteher aufzunehmen.

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