Was bewegt die Unternehmen? Stadt Werdohl startet Umfrage

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Eine Unternehmensumfrage führt Werdohls Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs (rechts) zusammen mit Marcel Krings (links) von der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Struktförderung im Märkischen Kreis (GWS) durch

Werdohl - Wo drückt die Werdohler Unternehmer der Schuh? Wo sehen sie Schwierigkeiten? Was müsste sich nach ihrer Auffassung ändern? 

Das sind Fragen, auf die Werdohls Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs und Marcel Krings von der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Struktförderung im Märkischen Kreis (GWS) eine Antwort geben wollen. Helfen sollen ihnen dabei – die Unternehmer selbst. 

Die Stadt Werdohl und die GWS haben sich zusammengetan, um eine gemeinsame Unternehmnensumfrage in Werdohl durchzuführen. Zum ersten Mal, denn: „Eine solche allumfassende Standortanalyse haben wir auch noch nie gemacht“, sagt Krings, der allerdings Erfahrungen mit anderen Unternehmensumfragen durch die GWS hat. Und Andreas Haubrichs möchte „mit dieser Umfrage die Ansichten der Werdohler Unternehmen zu den aktuellen Herausforderungen und zu vielen weiteren Themen erfragen. „Unternehmer können uns auch ihre Sorgen und Wünsche mitteilen“, sagt Haubrichs. 

Umfrage umfasst 30 Punkte

Die Umfrage umfasst 30 Punkte, in denen zunächst Angaben zum Unternehmen abgefragt werden. Im weiteren Verlauf geht es dann unter anderem um Fragen der Digitalisierung, den Arbeitsmarkt, die Standortzufriedenheit und die räumliche Entwicklung beziehungsweise den Flächenbedarf der Unternehmen. 

„Für uns ist die Auskunft der Unternehmen wichtig, weil wir wissen wollen, wie wir den Standort Werdohl besser verkaufen können, damit wir erfahren, wo wir besser werden können“, sagt Andreas Haubrichs und hofft darauf, dass sich möglichst viele Unternehmen an der Umfrage beteiligen. Rund 200 Unternehmer werden in der nächsten Woche auf dem Postweg oder per E-Mail angeschrieben, um sie auch die Umfrage aufmerksam zu machen. Denn die wird online durchgeführt. Stadt und GWS bedienen sich dabei eines internetbasierten Umfragetools eines amerikanischen Meinungsforschungsunternehmens. Der Online-Fragebogen kann also in einem Webbrowser ausgefüllt werden. „Das dauert vielleicht zehn oder 15 Minuten“, erklärt Marcel Krings, dass die Teilnahme keinen allzu großen Zeitaufwand bedeutet. Übrigens: Unternehmer, die keine Aufforderung zur Teilnahme erhalten haben, finden den Link zur Umfrage ab Montag, 15. Juli, auch auf den Internetseiten der Stadt Werdohl und der GWS. „Jeder, der möchte, soll teilnehmen können“, betont Haubrichs. 

Befragung erfolgt online

Die Online-Befragung habe den Vorteil, dass auch die anschließende Auswertung recht schnell erfolgen könne, erklären Haubrichs und Frings. Nach dem Abschluss der Befragung Ende August sollen bereits bis Oktober oder November die Ergebnisse vorliegen, aus denen dann Tendenzen und Schwerpunkte abgeleitet werden können sollen. 

„Und daraus entwickeln wir dann Ideen, Ziele und Maßnahmen, um die Rahmenbedngungen für Unternehmen in Werdohl zu verbessern“, skizziert Haubrichs, wie es nach der Auswertung weitergehen soll. Dazu wollen Stadt und GWS unter Umständen auch externe Expertise einholen, wenn sie selbst an dem einen oder anderen Punkt keine Lösungen finden.

Unternehmen, die Fragen zur Umfrage oder Anregungen für die zuküpnftige Arbeit haben, können sich an Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs (Tel. 0 23 92/91 73 90, E-Mail: a.haubrichs@werdohl.de) oder an GWS-Projektleiter Marcel Krings (Tel. 0 23 52/92 72 12, E-Mail: krings@gws-mk.de) wenden.

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