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Bewältigung von Hochwasserschäden: In dieser MK-Stadt sollen es jetzt Senioren richten

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Von: Volker Heyn

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Die Straße zum Friedhof Biesenberg in Werdohl: Bis diese wieder aussieht wie vor dem Jahrhundertunwetter, wird es noch lange dauern.
Die Straße zum Friedhof Biesenberg in Werdohl: Bis diese wieder aussieht wie vor dem Jahrhundertunwetter, wird es noch lange dauern. © Heyn, Volker

Werdohls Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) hält die Freiwilligen-Initiative des Landes NRW für hochwassergeschädigte Städte und Gemeinden für eine gute Idee.

Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) hatte vor einiger Zeit ein gefördertes Projekt unter dem Titel „Senior-Expertise hilft Nordrhein-Westfalen – planen und bauen“ vorgestellt. Geld für den Wiederaufbau ist vorhanden, aber es fehlt im ganzen Land an erfahrenen Fachleuten im Bereich Hoch- und Tiefbau, Stadt- und Landschaftsplanung sowie Denkmalpflege.

Ähnliches berichtete bereits der Werdohler Tiefbauabteilungsleiter Martin Hempel. Das Aufarbeiten vor allem der Schäden an Straßen wie zum Beispiel der zum Friedhof Biesenberg sei eine jahrelange Aufgabe, weil Ingenieursleistungen kaum zu bekommen seien. Hier setzt die Landesinitiative ein.

Senioren können sich auf Plattform melden

Auf einer Plattform im Internet (www.senior-expertise-hilft.nrw) können sich Senior-Freiwillige aus allen Bereichen des Bauens und Planens melden. Städte und Gemeinden können hier ebenfalls ihren Bedarf einstellen. Die Initiative bringt Experten und Kommunen zusammen. Den Senior-Fachkräften werden zunächst Mini- und Midi-Jobs angeboten, später können Dienstleistungen aus der Wiederaufbauhilfe des Landes finanziert werden.

Wer seine Hilfe direkt der Stadt Werdohl anbieten möchte, wendet sich an Bürgermeister Späinghaus, Tel. 02392/917240.

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