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Betrunkener bekommt keinen Alkohol: Einkauf in Netto-Markt im MK endet im Gewahrsam

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Von: Markus Wilczek

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Netto macht es Kunden und Kassierern an der Kasse einfacher - mit einem neuen Scanning-System für Gemüse.
Zu einem Netto-Markt im Märkischen Kreis musste am Donnerstagnachmittag die Polizei ausrücken. © Jens Kalaene/dpa

Im Gewahrsam endete für einen 31-Jährigen der Einkauf in einem Netto-Markt im Märkischen Kreis. Zuvor hatte er Mitarbeiter und Kunden aufs Übelste beleidigt und nahm sich auch die alarmierten Polizisten vor.

Mitarbeiter des Netto-Marktes an der Schlacht in Werdohl riefen am m frühen Donnerstagnachmittag die Polizei, weil der Werdohler Kunden und Personal beleidigte. Die Polizei traf den Mann kurz vor 14.30 Uhr an der Ecke Schützenstraße/Lennestraße. Als die Beamten ihn ansprachen, beschimpfte er auch die Polizisten und seinen Kollegen als „Fotzen, Huren, Hurensöhne und Schlampen“. Zudem kündigte er an, dem Polizisten den Ellenbogen ins Gesicht rammen zu wollen.

Zu seinem Verhalten im Discounter befragt, erklärte der 31-Jährige, er habe im Netto-Markt keinen Alkohol bekommen. Deshalb sei er ausgerastet und wolle nun ins nächste Geschäft. Während der Aufnahme des Sachverhalts durch die beiden Polizisten beschimpfte und beleidigte er auch vorbeikommende Passanten.

Werdohler wehrt sich mit Händen und Füßen

Zur Verhinderung weiterer Straftaten sollte er mitgenommen werden ins Gewahrsam. Dagegen wehrte er sich mit Händen und Füßen. Die Polizisten überwältigten ihn jedoch und brachten den Werdohler vorübergehend hinter Gitter. Anschließend schreiben die Beamten schrieb Anzeigen wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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