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Betrunkener 31-jähriger Werdohler rastet im Streifenwagen aus

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Von: Volker Heyn

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Gewalt Symbolfoto
Der 31-jährige Werdohler rastete im Streifenwagen aus und verletzte einen Polizeibeamten. (Symbolfoto) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein 31-jähriger Werdohler streifte mit seinem VW Lupo Karfreitag gegen 13 Uhr im Vorbeifahren den VW Polo einer verkehrsbedingt wartenden 29-jährigen Werdohlerin in der Osemundstraße. Was bis dahin eigentlich nur eine kaum erwähnenswerte Bagatelle war, entwickelte sich rasch zu einer Verfolgungsgeschichte mit der Polizei, einer Körperverletzung und einer Ausnüchterung in der Zelle.

Werdohl - Und so ging es laut Polizeibericht weiter: Beide Unfallbeteiligte stiegen zunächst aus ihren Autos aus. Als die 29-Jährige sagte, dass sie die Polizei rufen wolle, lief der 31-Jährige davon. Er hatte mehrfach gemeint, dass man das Ganze „doch so regeln könne“. Die 29-Jährige informierte daraufhin tatsächlich die Polizei.

Verfolgung in Pungelscheid

Während die Polizisten den Sachverhalt aufnahmen, tauchte der Unfallfahrer plötzlich wieder auf. Als er die Polizeibeamten sah, ergriff er erneut die Flucht. Dieses Mal verfolgten ihn allerdings die Beamten. Der 31-Jährige rannte zunächst durch eine Gartenanlage in Richtung Meilerstraße. Dort konnte er eingeholt, durch die Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Kopfstoß und Tritt gegen Beamten

Gegen die Fesselung wehrte sich der Mann vehement. Im Streifenwagen versetzte der aggressive 31-Jährige einem Polizeibeamten einen Kopfstoß gegen die Stirn und trat ihm auch noch ins Gesicht. Er verletzte den Polizisten dadurch leicht, der Beamte war danach nicht mehr dienstfähig.

Blutprobe und Gewahrsam

Auf der Polizeiwache in Werdohl wurde dem alkoholisierten Mann durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Seinen Rausch schlief er im Gewahrsam in Lüdenscheid aus. Gegen den 31-Jährigen wird jetzt wegen Verkehrsunfallflucht, Fahren unter Alkoholeinfluss und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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