Werdohler auf A45 verletzt / Laserpointer

Betrunken überschlagen

WERDOHL/DORTMUND - Am Montag früh gegen 1.07 Uhr wurde die Besatzung eines Polizeihubschraubers während einer laufenden Fahndungsmaßnahme durch einen Laserpointer geblendet. Die Piloten waren an einer Fahndung nach einem Werdohler beteiligt, die sich nach einem Verkehrsunfall auf der A45 von der Unfallstelle entfernt hatte.

Bereits am Sonntag um 23.33 Uhr ereignete sich auf der A 45 Fahrtrichtung Dortmund dieser Unfall. Nach Angaben von Zeugen befuhr ein 48-jähriger Werdohler mit seinem Pkw die Autobahn. Etwa in Höhe der Talbrücke Schorveskopf verlor er plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte schließlich gegen die am rechten Seitenstreifen angebrachten Schutzplanken. Das Fahrzeug überschlug sich. Der Fahrzeugführer verließ das Fahrzeug und entfernte sich. Da im Fahrzeuginneren auch Blutspuren aufgefunden wurden, veranlasste die Polizei eine Fahndung unter Beteiligung des Hubschraubers. Während des Fluges kam es dann zu dem Angriff mit dem Laserpointer.

Die am Boden fahndenden Polizeibeamten wurden von einem Zeugen auf den Tatverdächtigen aufmerksam gemacht, der den Hubschrauber geblendet hatte. Der im Dortmunder Süden lebende 51-Jährige konnte daraufhin ermittelt werden. Er gab die Tat zu, der Laserpointer wurde beschlagnahmt. Gegen die Person wurde ein Strafverfahren eingeleitet, welches zu einer drakonischen Strafe führen kann.

Auch der flüchtige Fahrzeugführer wurde auf Schwerter Gebiet angetroffen. Er stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Eine Blutprobe wurde ihm entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Trotz des dramatischen Unfallherganges war er nur leicht verletzt.

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