Wunderkiste: Neue Ruheräume in Ütterlingsen

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Zwölf U-3-Plätze soll die Kita Wunderkiste in Ütterlingsen anbieten können, wenn die neuen Ruheräume fertig sind.

Werdohl - Zwei Ruheräume sollen an die Kindertagesstätte Wunderkiste in Ütterlingsen angebaut werden. Das haben die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses am Dienstag bei einer Enthaltung beschlossen.

Volker Oßenberg, Fraktionsvorsitzender der WBG, wollte wissen, wie viele U-3-Plätze durch die Investition der insgesamt 210 000 Euro - rund 175 000 Euro dieser Summe sind Landesfördermittel - denn nun tatsächlich geschaffen werden könnten.

„Momentan sind in der Einrichtung acht U-3-Plätze belegt, die aber nicht dauerhaft gesichert sind“, erklärte Bodo Schmidt, stellvertretender Fachbereichsleiter im Bereich Soziales und Jugend. Das Landesjugendamt dulde die momentane Situation, dies könne sich aber auch ändern. Durch die Investition der 210 000 Euro könnten nun die besagten acht Plätze gesichert und zusätzlich vier neue geschaffen werden, erläuterte Schmidt.

Matthias Wershoven lobte das Vorhaben als positiv und wünschenswert. Der SPD-Politiker erinnerte aber an die finanzielle Situation der Stadt und erkundigte sich daher, ob nach dem Anbau mit steigenden Personalkosten gerechnet werden müsse. Das konnte Bodo Schmidt allerdings verneinen. „Es entstehen lediglich zusätzliche Betriebskosten in Höhe von 2500 Euro jährlich“, sagte er.

Ausschussvorsitzender Frank Jardzejewski (CDU) wies die Kommunalpolitiker auf die Zunahme der U-3-Betreuung hin: „Heute ist es fast normal, dass Kinder unter drei Jahren in der Kita betreut werden.“ Das Team der Wunderkiste arbeite am Rande seiner Möglichkeiten, unterstrich Jardzejewski: „Wir sollten den Ausbau unbedingt vorantreiben.“

Laut Verwaltung liegen für das Kindergartenjahr 2015/2016 Betreuungswünsche für 15 U-3-Kinder vor. Davon seien 14 Kinder aus Ütterlingsen, eines Kind wohne an der Lindenstraße. In Ütterlingsen zeige sich, dass Eltern auf einen freien Platz warten, ohne den Rechtsanspruch für die Betreuung ihres Kindes geltend zu machen. - Von Carla Witt

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