Wo Empathie gefragt ist

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Freuen sich über den Abschluss als Betreuungsassistentinnen (von links): Jasmin Schwital, Susanne Loewen, Andrea Hellmann, Anja Gerlach, Emine Özbek, Heike Bader-Reineke, Barbara Funke und Marina Kostusiak.

„Wir können alle zufrieden sein, dass das so wunderbar geklappt hat“: So fassten Barbara Funke von der VHS Lennetal und Susanne Loewen vom Institut für Beratung, Bildung und Gesundheit das Ergebnis ihrer Kooperation zusammen.

Nach 160 Stunden Theorie und 80 Stunden Praxis in Form eines Praktikums haben mit Jasmin Schwital, Andrea Hellmann, Anja Gerlach, Emine Özbek, Heike Bader-Reineke und Marina Kostusiak am vergangenen Freitag die ersten Absolventinnen eines Kurses zur Betreuungsassistentin ihre Zertifikate erhalten.

In Zukunft können die Frauen in der Tagespflege oder aber in vollstationären Einrichtungen eingesetzt werden, um Menschen mit eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten, unter anderem bei Demenz, zu unterstützen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und die Leistungen direkt mit der Pflegekasse abzurechnen. Die Hälfte der Absolventinnen konnte bereits erfolgreich in eine neue Stelle vermittelt werden.

In diesem Zusammenhang betonte Susanne Loewen, dass natürlich auch Männer für diese Ausbildung in Frage kämen und gesucht würden. „Für den neuen Kurs haben wir bereits einen männlichen Bewerber“, so Barbara Funke. Und es wäre schön, wenn dieser nicht alleine bliebe. Wichtig sei, dass die Kandidaten die nötige Empathie mitbrächten, um mit den Menschen später arbeiten zu können. „Ob diese Gabe vorhanden ist, merke ich aber sehr schnell“, unterstrich Susanne Loewen. Die Absolventinnen des ersten Kurses brachten es in jedem Fall mit. Ansonsten hätten sie die anspruchsvolle Ausbildung nicht mit „gutem und sehr gutem Erfolg“ abschließen können.

Immer Freitagabends und an Samstagen wurden Kenntnisse über Demenz und psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen und typische Alterserkrankungen vermittelt, um den besonderen Anforderungen der Kommunikation und Interaktion gerecht werden zu können. Darüber hinaus wurden auch Grundkenntnisse der Pflege, Rechtskunde, Hauswirtschaft und Erste Hilfe gelehrt.

Wer sich ebenfalls für eine Ausbildung zum Betreuungsassistenten interessiert: Der nächste Kurs startet am Freitag, 7. September, um 15 Uhr. Zuvor wird es noch drei Informationsveranstaltungen geben, und zwar jeweils montags am 18. Juni, 2. Juli und am 20. August. Die Termine werden ab 18 Uhr im Institut für Beratung, Bildung und Gesundheit von Susanne Loewen in Altenaffeln stattfinden.

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