Kinder der Kita Sternschnuppe wandern zum Christkind

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Die 20 Kinder und ihre Erzieherinnen wanderten zu der Krippe, an der die Siedlergemeinschaft jährlich Spenden für verschiedene Einrichtungen sammelt.

Werdohl - Bereits zum achten Mal sammelt die Siedlergemeinschaft Repke an der traditionellen Krippe Spenden für einen guten Zweck. In diesem Jahr erhält das Geld die Kindertagesstätte (Kita) Sternschnuppe, die am Dienstag in die Siedlung gewandert war, um zu sehen, wo die Spende her kommt.

Etwa eine halbe Stunde wanderten die 20 Kinder und ihre Erzieherinnen den Berg hinauf, um sich dort die Hütten mit Maria und Josef, den Hirten, den Heiligen Drei Königen und natürlich dem Nikolaus anzusehen.

„Es ist erstaunlich, wie viele Kinder die Weihnachtsgeschichte kennen“, freut sich Peter Lux, der die Krippe gemeinsam mit seinen Nachbarn Thorsten Hirzbruch und Detlef Hurst ins Leben gerufen hat. Angefangen hat die Tradition mit einem Lichterfest an der Repke, wie Lux und Hurst gemeinsam erzählen. Später wurde daraus ein Lichter- und Krippenfest – die Siedlergemeinschaft hatte eine erste Krippe mit Maria und Josef bestückt.

Krippe wächst Jahr für Jahr

Die Figuren hat Peter Lux selber geschnitzt, die Kleidung haben Freunde und Nachbarn gespendet. Ein Jahr später seien dann die Hirten und ihre Schafe gebastelt, geschnitzt und bekleidet worden und konnten ebenfalls in die Krippe an der Repke einziehen. Zur nächsten Weihnachtszeit fanden dann auch die Heiligen Drei Könige ihren Weg in die Siedlung, noch immer stellte Peter Lux die Figuren selber her.

Bei dem Lichter- und Krippenfest an der Repke kam Jahr für Jahr einiges an Spenden zusammen, sodass sich in jedem Jahr eine neue Einrichtung über das Engagement freuen konnte und einige auch mitwirken wollten. „Wir haben überlegt, wie die Kindergärten eingebunden werden können. Sie haben dann ein kleines Häuschen mit Bastelarbeiten bestückt“, erzählt Peter Lux.

Später gesellte sich in einer weiteren Holzhütte der Nikolaus hinzu, der seitdem – der Tontechnik sei Dank – immer in der Weihnachtszeit einem Jungen die Weihnachtsgeschichte vorliest. Gegenüber in der Krippe wird Weihnachtsmusik gespielt.

Spenden gehen an Kitas

Das Lichter- und Krippenfest konnte nach einigen Jahren von der Siedlergemeinschaft nicht mehr durchgeführt werden., „Die Auflagen wurden zu streng“, bedauert Peter Lux. Die Tradition der Krippe blieb jedoch bestehen und auch die Spenden für Kitas werden weiter gesammelt. Für die Kindertagesstätte Sternschnuppe bedeutet das in diesem Jahr finanzielle Unterstützung.

„Wir haben eine Wunschliste. Da stehen Spielsachen und Kuschelkissen aber auch eine Hängematte für den Turnraum drauf“, sagt Ilka Hänel, stellvertretende Leiterin der Einrichtung. Dass die Kinder dann zuvor noch sehen konnten, wo die Spende gesammelt wird, war ein besonderes Erlebnis für sie.

Doch nicht nur die Figuren warteten an der Repke, die Siedlergemeinschaft hatte auch den Nikolaus eingeladen, der den Kindern Tüten mit Süßigkeiten mitbrachte. Die Krippe und damit auch die Spendendose an der Repke bleiben bis Heilige Drei Könige, also bis zum 6. Januar, geöffnet.

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