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Besseres Benehmen durch Webcams? Hier sollen sie installiert werden

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Von: Ina Hornemann

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Der Brüninghausplatz könnte Standort sein.
Der Brüninghausplatz könnte Standort sein. © iho

Überwachungskameras sind nicht überall erlaubt, das hatte die Werdohler Bürgergemeinschaft aufbauend aus dem Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung schon einmal prüfen lassen. Doch die Rechtslage für Live-Webcams, deren Bilder nur im Moment ihres Aufnahme existieren, ist eine andere.

Werdohl – Die WBG hat in der Ratssitzung erfolgreich beantragt, die Einrichtung von Live-Webcams in Werdohl weiterzuverfolgen. Die Bürgergemeinschaft sieht in der Installation von Webcams eine Möglichkeit, die Außendarstellung der Stadt Werdohl zu unterstützen und zur Attraktivität der Stadt beizutragen.

„Und auch Fortschritte zu beobachten!“, betont Fraktionsvorsitzender Thorsten Hänel im Gespräch mit der Redaktion. Als Beispiel bringt er den WK-Abriss an oder die Sanierung Bahnhofsvorplatz, die auf Antrag der WBG wieder auf die Liste der Maßnahmen für 2023 gekommen ist. Die Live-Bilder können in Echtzeit im Internet eingesehen werden, gespeichert werden sie nirgendwo.

Den Standort Brüninghausplatz hat die WBG schon als den mit den besten technischen Voraussetzungen auserkoren. Mit den anliegenden Geschäftsleuten sollen auch im Hinblick auf finanzielle Unterstützung Gespräche geführt werden.

Die Installation weiterer Webcams im Bereich Bahnhof und Alfred Colsman-Platz könnten folgen – auch hier möglichst mit Beteiligung der ansässigen Unternehmen, denn im Haushalt selbst ist kein Budget vorgesehen. Der Antrag fand volle Zustimmung der Fraktionen.

Hänel ist darüber hinaus davon überzeugt, dass eine Webcam auch durchaus dazu beitragen kann, zu allgemein besserem Benehmen beizutragen, auch wenn der Überwachungskamera-Charakter fehle. Als positives Beispiel hat die WBG die Seite neuenrader-webcam.de angeführt. „So eine Kamera ist in vielerlei Hinsicht nützlich. Und wenn man nur mal das Wetter in der Stadt von Weitem überprüfen möchte“, ist Hänel überzeugt, dass Werdohl profitieren kann.

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