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Besondere Auszeichnung für die Werdohler Feuerwehr

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Von: Fabienne Schwarzer

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Bürgermeister Andreas Späinghaus, der stellvertretende Wehrleiter Andreas Wäscher und Feuerwehrchef Kai Tebrün (von links) händigten die Verdienstmedaillen aus.
Bürgermeister Andreas Späinghaus, der stellvertretende Wehrleiter Andreas Wäscher und Feuerwehrchef Kai Tebrün (von links) händigten die Verdienstmedaillen aus. ©  Fabienne Schwarzer

Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr bei der Hochwasserkatastrophe ist zwar fast ein Jahr her, doch in den Köpfen der Bevölkerung und auch der Feuerwehrleute noch sehr präsent. Für diesen Einsatz hat Bürgermeister Andreas Späinghaus am Donnerstag 93 Feuerwehrleuten die Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinsatzmedaille des Landes NRW verliehen.

Werdohl ‒ „Viele sind heute emotional, denn das Schlimmste an den Einsätzen in Werdohl wie auch in Altena war, dass wir Kameraden verloren haben. Das kommt heute bei vielen wieder hoch“, sagte Andreas Wäscher, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Werdohl. Die 93 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Werdohl stammen aus den Einheiten Eveking, Kleinhammer, Stadtmitte und Brüninghaus. Trotz des ernsten Anlasses freuten sich die Kameraden sichtlich einander zu sehen und darüber, dass sie ihre neue Medaille bei gutem Wetter im Innenhof des Rathauses entgegennehmen konnten.

Kai Tebrün, der Leiter der Feuerwehr, findet auch, dass der Einsatz heute immer noch präsent sei „und auch in Bezug auf den Klimawandel war das wirklich eine große Warnung“, findet er.

In seiner Rede erklärte Bürgermeister Andreas Späinghaus, dass die Feuerwehr nicht nur für ihren Einsatz bei der Flutkatastrophe, sondern auch für ihren sonstigen Einsatz ein Dankeschön verdient habe. „Wir als Rathausspitze wollen uns mit der Medaille und dem heutigen Tag bei der Feuerwehr bedanken“, sagte er.

Es kann natürlich eine Weile dauern, wenn 93 Leute einzeln ihre Ehrenmedaille verliehen bekommen, da kamen die Malteser genau richtig. Sie waren von Späinghaus gebeten worden, für das leibliche Wohl der Feuerwehrleute zu sorgen. So konnten die Kameraden den Tag weiterhin gemeinsam ausklingen lassen und sich über ihre Erinnerungen und Erfahrungen austauschen.

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