So werben heimische Unternehmen um Nachwuchskräfte

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Blutdruckmessgerät und Pulsoximeter: Die Jugendlichen konnten diese Messungen selbst durchführen.

Werdohl/Neuenrade - „Auch an Ihrer Anwesenheit kann man erkennen, wie wichtig diese Messe für die Region geworden ist“, stellte Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann am Mittwochmorgen im Werdohler Festsaal Riesei fest, nachdem er die Vertreter der weiterführenden Schulen, Unternehmer und Politiker zur 10. Berufsorientierungsmesse (Bom) begrüßt hatte.

Die Messe sei sowohl für die Jugendlichen als auch die Arbeitgeber von großer Bedeutung. Im Großraum Werdohl und Neuenrade seien viele familiengeführte und innovative Unternehmen ansässig, die – auch personell – gefördert werden müssten.

„Wir brauchen Fachkräfte“, stellte Wiesemann fest. Das gelte insbesondere auch für die Handwerksbetriebe: „Wir wissen alle, wie lange wir mitunter warten müssen, wenn wir einen Handwerker brauchen.“

„Es geht um Euer Leben“

Es sei wichtig, den Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen und sie bei ihrer Berufswahl nicht alleine zu lassen, „weder im Elternhaus, noch in der Schule.“ An die anwesenden Schüler und Schülerinnen richtete er einen Appell: „Ihr müsst Euch informieren, denn es geht um Euer Leben.“

10. Berufsorientierungsmesse in Werdohl

Dass viele genau das in Angriff nehmen, habe sich auch während der ersten Elternzeit am Vorabend der Bom gezeigt: Circa 60 Eltern hätten das Angebot wahrgenommen – zum Teil in Begleitung ihrer Kinder.

Lob für die Organisatoren

Ein großes Lob hatte Wiesemann für die Hauptorganisatoren der Messe, Sandra Horny (Neuenrade) und Andreas Haubrichs (Werdohl), parat: „Sie sind mit Herzblut bei der Sache – und das merkt man.“

Während der offiziellen Begrüßung waren schon viele der 54 Aussteller im und vor dem Festsaal dicht umlagert. Sie hatten sich eine Menge einfallen lassen, um die Schüler auf ihre Stände aufmerksam zu machen: Von der Spezialbrille, die einen virtuellen Gartenrundgang ermöglicht, über Frisierpuppen bis hin zum Blutdruckmessen gab es jede Menge Mitmach-Angebote. „Wir müssen alle Werbung machen, um junge Leute zu gewinnen“, stellten viele Aussteller fest.

Jugendliche gut vorbereitet

Dass viele Jugendliche inzwischen sehr gut auf den Messe-Besuch vorbereitet sind, freute Sandra Horny: „Viele Schulen geben ihren Schülern einen Fragekatalog mit – und bereiten den Bom-Besuch intensiv nach.“

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