BOM lockt mit zwei Neuerungen zum Riesei

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Sandra Horny, Michael Tauscher, Petra Seuster und Andreas Haubrichs (von links) bereiten gemeinsam die 9. Berufsorientierungsmesse vor

Werdohl - Premiere bei der Berufsorientierungsmesse (BOM) der Städte Werdohl und Neuenrade am 26. September: Zum ersten Mal ist das Forum, bei dem Unternehmen und Schüler zueinanderfinden können, ausgebucht. „Wir hatten sogar zu viele Anmeldungen und mussten einigen Unternehmen absagen“, berichtete Sandra Horny von der Stadt Neuenrade

Zum mittlerweile neunten Mal richten die Städte Werdohl und Neuenrade zusammen mit der Albert-Einstein Gesamtschule Werdohl, der Realschule Werdohl, der Waldorfschule Neuenrade, der Hönnequell-Schule Neuenrade und der Sekundarschule Altena/Nachrodt-Wiblingwerde die BOM aus.

Stattfinden wird sie am Mittwoch, 26. September, zwischen 9 und 15.30 Uhr im Festsaal Riesei in Werdohl. Insgesamt 50 Aussteller – Unternehmen aus der Region ebenso wie zum Beispiel die Industrie- und Handelskammer und die Arbeitsagentur – haben ihre Teilnahme an der BOM zugesagt.

Insgesamt 50 Aussteller

Darunter sind auch sechs Handwerksbetriebe, die sich den Schülern an einem gemeinsamen Stand vorstellen möchten. Es sei nicht ganz leicht, Handwerksunternehmen für diese Messe zu gewinnen, sagen die Organisatoren übereinstimmend. „Das sind meistens kleine Betriebe, denen Zeit und Personal für solche Veranstaltungen fehlen“, hat Michael Tauscher von der Stadt Werdohl dafür aber eine Erklärung.

Vieles ist bereits zur Routine geworden bei dieser Ausbildungsmesse. Der Standplan ist bereits erstellt, das Ausstellerverzeichnis im Druck, die Internetseite wird regelmäßig gepflegt. Und doch gibt es in diesem Jahr auch einige Neuerungen. 

Schwarzes Brett als Neuerung

Dazu gehört zum Beispiel das Schwarze Brett, an dem freie Ausbildungsstellen in Werdohl und Neuenrade publiziert werden können. Das Verfahren ist denkbar einfach: Unternehmen können ein Formular von der BOM-Internetseite herunterladen, ausfüllen und an die Stadtverwaltungen in Werdohl oder Neuenrade zurücksenden.

Neu ist auch der Eltern-Flyer: Mit einem Flugblatt, das über die Schulen verteilt wird, sollen Eltern auf die BOM aufmerksam gemacht werden. Überhaupt spielten die Eltern für manche Unternehmen wieder eine größere Rolle, hat Sandra Horny festgestellt. 

„Manche Firmen wollen auch die Eltern der Bewerber kennenlernen“, hat sie erfahren. Eine gute Gelegenheit für Eltern, mit ihren Kindern zum BOM zu kommen, gibt es am 26. September zwischen 13 und 15.30 Uhr. „Dann ist der Ansturm vom Morgen vorüber, es geht dann ruhiger zu“, sagt Petra Seuster (Stadt Werdohl).

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