Ende September am Riesei

Berufsorientierung wieder möglich: Messe mit 35 Ausstellern

Sie organisieren die Berufsorientierungsmesse: (von links) Der Werdohler Demografie-Beauftragte Michael Tauscher, Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs aus Werdohl und Sandra Horny (Zelius-Chefin und Geschäftsführerin des Neuenrader Stadtmarketings).
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Sie organisieren die Berufsorientierungsmesse: (von links) Der Werdohler Demografie-Beauftragte Michael Tauscher, Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs aus Werdohl und Sandra Horny (Zelius-Chefin und Geschäftsführerin des Neuenrader Stadtmarketings).

Die nächste Berufsorientierungsmesse (Bom) für Werdohl und Neuenrade wird am Mittwoch, 29. September, von 9 bis 15.30 Uhr im Festsaal Riesei stattfinden – allerdings nur für geladene Schüler der umliegenden Schulen.

Eltern und andere Begleiter bleiben außen vor. „Keine Elternbesuche“, sagte Sandra Horny vom Neuenrader Stadtmarketing. Der Grund ist die Pandemie.

Damit die Bom überhaupt stattfinden kann, mussten die Veranstalter, die Städte Neuenrade und Werdohl, sowie das Neuenrader Zelius (Zentrum für Lesen, Integration und Sprache) ein entsprechendes Hygienekonzept präsentieren. Zugang gibt es nur mit einem der 3Gs – geimpft, genesen, getestet. Das Abstandsgebot gilt genauso wie die Maskenpflicht und die Personenobergrenze von 200 Menschen. Sollten daher auswärtige Schulen Interesse haben, ebenfalls vorbei zu schauen, so müssten sich diese bei den Organisatoren per E-Mail an info@bom-mk.de anmelden.

Bom in abgespeckter Form

In „abgespeckter Form“ werde die Bom stattfinden – das bedeute, dass sich nur eine begrenzte Zahl an Firmen aus Werdohl und Neuenrade innerhalb des Gebäudes präsentieren können. Andere hätten draußen einen Stand aufstellen müssen. „Das haben zwei Firmen abgelehnt und abgesagt“, erläuterte Sandra Horny.

Der Mitorganisator und Werdohler Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs sagte über die Aussteller, dass diese „im Grunde die heimische Wirtschaftsstruktur“ abbildeten. Immerhin 35 Firmen sind es, die sich um Nachwuchs bemühen. Das Angebot reiche von Industrie über Pflege und Berufskollegs bis hin zum Handwerk. „Das ist der gewohnte Mix“, sagte Haubrichs. Wenig repräsentiert sei der Einzelhandel. Man habe „Ketten“ eingeladen und jene, die schon einmal dabei gewesen seien. Die hätten jedoch kein Interesse gezeigt. „Das lag möglicherweise an der Anmeldephase im Frühjahr zur Lockdown-Zeit“, sagte Horny. Auch das Handwerk sei ein wenig unterrepräsentiert, hieß es bei der Pressekonferenz.

Horny: „Gleich die Bewerbung mitbringen“

Die Veranstalter glauben, dass sich für all jene Schüler, die in den vergangenen Jahren wegen Corona und der dadurch bedingten Zurückhaltung der Firmen keine Gelegenheit hatten, Berufsluft zu schnuppern, nun eine Chance eröffne, Kontakte zu den Firmen zu finden. Am Besten sollten die Schüler „gleich die Bewerbung mitbringen“, sagte Horny. Sicherlich sei auch ein Praktikum immer drin. Die Schüler müssten nur das Gespräch suchen. Nicht nur Ausbildungsstellen würden angeboten, auch ein duales Studium sei bei einigen Firmen in Angebot oder verhandelbar, ließen die Organisatoren durchblicken. Haubrichs: „Die Firmen sind offen für alles.“

Die Aussichten für die Schülerschaft sind derzeit grandios. Es herrscht ein Bewerbermarkt. Das bedeutet, Firmen suchen händeringend Nachwuchs und müssen sich verstärkt um die jungen Leute bemühen. „Das hat sich im Gegensatz zu früheren Zeiten voll gedreht“, sagte Haubrichs auf Nachfrage. Das bedeutet aber sicher nicht, dass sich Schüler zurücklehnen können.

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