Berufswahl im Mittelpunkt

Der Berufsinformationsabend der Albert Einstein-Gesamtschule stieß am Donnerstag auf eine große Resonanz. - Foto: Jentzsch

WERDOHL - Eine überwältigende Resonanz rief die Einladung zum Berufsinformationsabend der Albert-Einstein-Gesamtschule hervor. Rund 200 Schüler und Eltern drängten am Donnerstagabend in die Mensa und verfolgten interessiert die Ausführungen der geladenen Institutions- und Firmenvertreter.

WERDOHL - Eine überwältigende Resonanz rief die Einladung zum hervor. Rund 200 Schüler und Eltern drängten am Donnerstagabend in die Mensa und verfolgten interessiert die Ausführungen der geladenen Institutions- und Firmenvertreter.

Von Markus Jentzsch

„Viel mehr hätten nicht kommen dürfen, dann hätten wir in den Festsaal ausweichen müssen“, sagte eine von der Kulisse sichtlich beeindruckte Lehrerin Martina Bodewig.

Im Vorfeld der Bewerbungsphase bietet die Schule ihren Schülern seit Jahren die Möglichkeit, sich intensiv zu informieren. „Das ist Teil unseres Konzepts“, erklärte Birgit Schmidt, Studien- und Berufsorientierungslehrerin an der Albert-Einstein-Gesamtschule. In dieses Konzept eingebettet sei zudem ein Kompetenz-Check sowie der Besuch der Ausbildungswerkstatt und das obligatorische Praktikum.

Das Angebot richtete sich an die Schüler der neunten Klassen, die sich im Zusammenhang mit ihrer Berufs- beziehungsweise Ausbildungswahl mit einer Vielzahl von Fragen und Herausforderungen auseinandersetzen müssen. Dass in vielen Branchen ein Fachkräftemangel herrsche, sei bekannt, sagte Kersten Alameddine, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit – eine große Chance für die künftigen Schulabgänger. Allerdings würden sich viele Schüler für Berufe wie Mediengestalter oder Veranstaltungskaufmann interessieren. Dafür sei der Markt in der heimischen Region aber äußerst begrenzt. Größere Chancen hätten Schüler, die sich für die handwerklichen oder technischen Bereiche begeistern könnten – „die kaufmännischen sowieso“.

Im Anschluss an einen allgemeinen Informationsteil in der Mensa standen spezielle Beratungen in den Klassenräumen auf dem Programm. Die Firmen Stauff/LUKAD und Vossloh, die Handwerkskammer Südwestfalen, die Märkische Bildungsakademie Lüdenscheid für Pflege und Gesundheit sowie die Agentur für Arbeit stellten Mitarbeiter zur Verfügung, die den Schülern und Eltern Rede und Antwort standen und detaillierte Einblicke vermittelten. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Schüler in eine Ausbildung zu vermitteln“, betonte Birgit Schmidt und ist überzeugt, dass das Berufswahlkonzept der Schule die Suche erleichtert.

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