Alles rund um den festlichen Auftritt

Zum 7. Mal haben 14 Frauen aus dem Versetaler- und Werdohler Schützenverein die Kleiderbörse organisiert.

„Von der Resonanz her war dies die beste Kleiderbörse überhaupt“, freuten sich Anika Burzlaff und Annika Reiche. Am vergangenen Samstagnachmittag zogen die beiden Bilanz und konnten 39 verkaufte Festtagskleider verbuchen.

Zuvor hatte zum 7. Mal im Vereinsheim Versetal die Kleiderbörse als eine Gemeinschaftsaktion des Versetaler- und Werdohler Schützenvereins stattgefunden. „Bereits am Freitag wurden ab 15 Uhr insgesamt 225 Kleider eingereicht und eigentlich hätten wir auch drei Annahmestellen bestücken können. Erst um kurz nach 18 Uhr konnten wir das erste Mal Luft holen“, so Anika Burzlaff. Schon am Freitag seien die ersten zehn Kleidungsstücke verkauft worden und am frühen Samstagvormittag waren es auch bereits wieder zwölf Kleider, die den Besitzer gewechselt hatten. Erfahrungsgemäß war der Ansturm gleich um zehn Uhr am größten. 

Ob nun ein Abend-, Hofstaat oder Königinnenkleid: für jeden Geschmack und in den Größen zwischen 34 und 48 war für all jene etwas dabei, die sich schon jetzt für die nächste Schützenfestsaison schick machen wollten. Zudem wurden auf einem Tisch noch Schmuck, Schuhe und Taschen angeboten. Über alle Generationen hinweg wurde nach passenden Kleidern gesucht: „Wir hatten Kundinnen zwischen 16 und 80 Jahren“, so Annika Reiche. 

Unter Ihnen war mit Sophie Beinghaus auch die amtierende Jungschützenkönigin des Werdohler Schützenvereins. Auch eine Kundin aus Plettenberg („Ich bin in einem der sechs Schützenvereine aktiv“) freute sich, dass sie mit zwei bodenlangen Abendkleidern nach Hause gehen konnte. Über den großen Erfolg ihrer Aktion zeigten sich die Helferinnen aus beiden Schützenvereinen selbst überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir 14 Frauen das verflixte siebte Jahr gemeinsam aushalten“, so Karin Heinz. Doch stattdessen wurde das Angebot, zudem auch ein Glas Sekt oder eine Waffel gehörte, sehr gut angenommen. „Wir hatten in diesem Jahr auch mehr junge Mädchen dabei, die sich ein Kleid für den Abiball ausgesucht haben.“ 

Extra aus Willingen war an diesem Vormittag Ines Koch angereist. Dort hatte sie zwischen 2016 und 2019 als Königin die Schützen regiert. Warum verschlug es eine nicht mehr amtierende Königin ins Versetal? Den Kontakt hatte ihre Schwägerin, die Plettenbergerin Nadine Sechtenbeck, eingefädelt. Auch sie engagiert sich, trotz eines Wohnsitzes im Sauerland, im Willinger Schützenverein. Über die Kleiderbörse wollte Ines Koch drei Königinnen- und ein Hofstaatkleid verkaufen. Auch wenn die Willinger nur alle drei Jahre ihr Schützenfest feierten, stünden pro Jahr rund sieben Ausmärsche bei befreundeten Vereinen an. „Doch hierfür habe ich noch genügend zu Hause liegen“, so Ines Koch. 

Nach zwei sehr erfolgreichen Veranstaltungstagen zog das insgesamt 14 Frauen starke Team dann eine überwältigende Bilanz. Um 16 Uhr war am Samstag Schluss – und die nicht verkauften Kleider und Accessoires durften noch bis 18.30 Uhr abgeholt werden. „Heute Abend gehen wir dann alle gemütlich essen.“

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