Bereits 2016 demontiert: So geht es mit dem Vereinsbaum weiter

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Der Vereinsbaum wurde im März 2016 im Zuge der Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes demontiert. Noch immer sucht die Stadt nach einer neuen Verwendungsmöglichkeit.

Werdohl - Er war das Geschenk der Werdohler CDU an die Stadt zu deren 900-jährigem Jubiläum im Jahr 2001, mittlerweile fristet er auf dem Gelände des Baubetriebshofes ein trostloses Dasein.

Auch drei Jahre nach seinem Abbau im Zuge der Neugestaltung des Brüninghaus-Platzes sucht die Stadt nach einer neuen Verwendungsmöglichkeit für den Vereinsbaum. Dabei war die 5000 Euro teure Stahlkonstruktion mit den Wappen von Werdohl, Stavenhagen und Derwentside sowie den Emblemen von rund 40 Werdohler Vereinen eigentlich als bleibende Erinnerung an das Stadtjubiläum gedacht. 

Weil der Vereinsbaum vor den Bauarbeiten auf dem Brüninghaus-Platz weichen musste, wurde er im März 2016 abgebaut und zunächst beim Baubetriebshof eingelagert. Über seine weitere Verwendung solle später entschieden werden, hieß es damals. Das ist nun drei Jahre her. 

Schroeder: "Entscheidung vertagt"

„Die Entscheidung haben wir vertagt“, sagte Thomas Schroeder, Fachbereichsleiter im Rathaus, auf die Frage, wo der Vereinsbaum denn nun wieder aufgestellt werden solle. Möglicherweise komme ein neuer Standort „an der Lenne“ infrage. Fest steht nach Schroeders Aussage nur, dass der Vereinsbaum renoviert werden muss, bevor er wieder aufgestellt wird. „Einige Schilder sind doch stark verwittert“, sagte er. 

Die Stadt hat dafür, das hat die Verwaltung schon im Herbst 2015 klargestellt, kein Geld. Die Kosten müssten die Vereine tragen, von denen einige allerdings schon gar nicht mehr existieren. Ebenfalls im Herbst 2015 kündigte die CDU an, einen Sponsor suchen zu wollen, der eine Wiederrichtung des Vereinsbaumes an der Lennepromenade ermöglichen solle. Diese Suche war nach Auskunft von CDU-Fraktionschef Stefan Ohrmann bislang nicht erfolgreich, aufgeben will die CDU deshalb aber auch nicht. 

Suche nach Fördermöglichkeiten

Parallel werde nach Fördermöglichkeiten gesucht, beispielsweise durch das Heimat-Förderpogramm des Landes oder durch das EU-Maßnahmenprogramm Leader. Von den Werdohler Vereinen ist wohl wenig Unterstützung zu erwarten. „Die haben sich in der Mehrzahl zurückhaltend geäußert“, sagte Ohrmann. Die Zukunft des Vereinsbaums bleibt also ungewiss

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