Beratungsvorspiel der Musikschule

Die frischgebackene 16-jährige Julia Schubert spielte das „Allegro in G-Dur“ von Carl Philipp Emanuel Bach sehr überzeugend.

Werdohl - 66 Mädchen und Jungen spielten am Samstag in der Musikschule an der Brüderstraße Klavier, Keyboards, Akkordeon und Blockflöte.

In der Realschule griffen 37 Jugendliche zu Klarinette, Quer- und Blockflöte, Saxofon, Oboe und Flöte. Und in Plettenberg brachten 35 weitere Töne aus Schlagzeug und Blechblasinstrumenten. Die Beteiligung beim Beratungsvorspiel der Musikschulen Werdohl, Neuenrade, Altena, Plettenberg und Finnnentrop war um rund 40 Teilnehmer höher als vor zwei Jahren, verriet Musikschulleiter Martin Theile.

Deshalb gab es dieses Mal auch vier statt drei Jurys. Das Beratungsvorspiel erfolgt im jährlichen Wechsel: 2015 sind wieder Gitarristen und Streich-Instrumentalisten an der Reihe. Die erfolgreichsten vom Wochenende wurden von ihren jeweiligen Jurys nominiert für das Förderpreiskonzert am Sonntag, 18. Mai, ab 17 Uhr in der Musikschule Finnentrop.

Theile erklärte: „Das Beratungsvorspiel ist eine Riesen-Motivation für alle Teilnehmer.“ Und anhand der Jury-Bögen erfuhren sie eben auch, was sie gut machen und wo es noch hapert: Kriterien waren Haltung, Technik, Melodie, Rhythmik, Dynamik, Phrasierung, Intonation, Tempo und nicht zuletzt der Übefleiß.

Von Michael Koll

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