CDU und WBG in Beratungen

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Die CDU hatte bei den Haushaltsplanberatungen offensichtlich gute Laune (von links): Willi Bettelhäuser, Christoph Plaßmann, Stefan Ohrmann, Silvia Voßloh und Manfred Buchta.

WERDOHL -   Jetzt haben alle Werdohler Ratsfraktionen den Haushaltsentwurf für 2014 beraten. Nachdem SPD und FDP gemeinsam schon vor einer Woche das Zahlenwerk in Bestwig unter die Lupe genommen hatten, knöpften sich am Wochenende die Christdemokraten und die Werdohler Bürgergemeinschaft getrennt den Haushalt in Werdohl vor.

Die CDU tagte in der Freibadgaststätte, die WBG im Ütterlingser Krug. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Ohrmann berichtete, dass die Fraktion gemeinsam mit den sachkundigen Bürgern insgesamt 15 Teilnehmer ausmachte. Bis zum Mittag erläuterten Bürgermeister Siegfried Griebsch, Fachbereichsleiter Michael Grabs, Kämmerer Karl-Wilhelm Schlüter, stellvertretender Fachbereichsleiter Bodo Schmidt und Thomas Schröder von der Abteilung Bauen den Christdemokraten Eckpunkte des Haushaltes, nach der Mittagspause begab sich die Verwaltungsspitze in derselben Mission in den Ütterlingser Krug.

Die CDU habe festgestellt, dass der Umgang mit den 69 Einsparpunkten aus dem Stärkungspakt „eindeutig richtig“ gewesen sei. Ohrmann sagte auf Nachfrage: „Aufgrund der Finanzlage unserer Stadt haben wir wenig bis keine Änderungswünsche, weil die sowieso alle nicht realistisch wären. Das wäre auch unverantwortlich.“ Am Mittwoch werde sich die Fraktion noch einmal zum Thema Haushalt beraten, diesmal ohne die Verwaltung.

So ähnlich wird es auch die WBG handhaben. Nach der Haushaltsklausur am Samstag werde sich die Fraktion ein weiteres Mal treffen, um etwaige Anträge zu formulieren. Sieben WBG-Ratsleute und drei sachkundige Bürger hatten sich den ganzen Tag mit dem Haushaltsentwurf 2014 abgegeben. Fraktionsvorsitzender Willibald Mertens: „Viel zu beraten gibt es da wegen des Stärkungspaktes ja nicht.“ Der Bürgermeister habe noch einmal ausführlich den Stadtumbau vorgestellt, er sei auch auf die Vorwürfe des Bundes der Steuerzahler bezüglich des Bahnhofes eingegangen. Mertens: „Wir haben das zur Kenntnis genommen.“

Mertens hatte bereits mehrfach Teile der Ausbaupläne vom Brüninghaus-Platz, vom Westpark, der Lenneradroute und vom Remmelshagen als „Lustobjekte“ bezeichnet. Die WBG sei beim Brüninghaus-Platz gegen eine Denkmalverlegung und auch dagegen, den Grimm-Park mit in die Pläne einzubeziehen.Das Planungsbüro solle die Ideen in der Öffentlichkeit und vor Ort darstellen.

Auch die Planungen für die gesamten 17 Kilometer Radweg auf Werdohler Gebiet müssten öffentlich zusammenhängend vorgestellt werden.

Von Volker Heyn und Michael Koll

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