Beim TuS läuft nichts ohne Rudi Völker

Rudi Völker (Mitte) macht weiter.

WERDOHL ▪ Ohne Rudi Völker ist der TuS Jahn nicht denkbar. Vor zwei Jahren schon wollte er von seinem Amt als Vorsitzender zurücktreten. Vor einem Jahr bekräftigte er diese Absicht mit Nachdruck. Am Donnerstagabend aber ließ er sich erneut im Amt bestätigen. „Weil sie sich schwer taten, jemanden zu finden, habe ich gesagt: 'Gut, ich mach's nochmal für zwei Jahre'“, erklärte Völker am Rande der Jahreshauptversammlung des Sportvereins in der Gaststätte Haus Werdohl.

Völkers Frau Heidi trat jedoch aus familiären Gründen nach 24 Jahren vom Amt der Frauenwartin zurück. Ihr folgt Susanne Guder. Auf ihren Posten bestätigt wurden Bärbel Steffen (stellvertretende Vorsitzende), Matthias Wershoven (Hauptgeschäftsführer) und Uwe Krähahn (stellvertretender Hauptkassierer). In Abwesenheit wurde auch Alexander Putz wiedergewählt. Der Hauptkassierer befindet sich derzeit in den Vereinigten Staaten, um am New-York-Marathon teilzunehmen. Als Hauptjugendwart wurde Gabor Klung von der Jahreshauptversammlung bestätigt.

Nach Jahren des Mitgliederschwundes stieg die Zahl der TuS-Jahn-Angehörigen von 1995 im Jahr 2009 auf 2002 in 2010, erklärte Rudi Völker. Uwe Krähahn berichtete, dass in der Kasse ein leichtes Minus erwirtschaftet wurde. Gleichwohl bestimmte die Generalversammlung, dass die seit dem 1. Januar 2002 unveränderten Beiträge erneut unangetastet bleiben.

Doch, so Völker, das Leben des TuS Jahn finde in den einzelnen Abteilungen statt. Die Badminton-Gruppe feiert im laufenden Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Die Fußballer streben den Aufstieg in die Westfalenliga an. Die Handballer hielten ihren letzten Bericht bei einer TuS-Jahn-Generalversammlung, da sie ab Ende der Saison als autonomer Verein in der HSV Werdohl weitermachen. Die Radsport-Abteilung verlor im abgelaufenen Jahr unerfreuliche zwölf Prozent der Mitglieder.

Bei seinem Rechenschaftsbericht erklärte Völker, dass mit einer Beteiligung von lediglich 51 Sportlern an der Jahreshauptversammlung „ein absoluter Minus-Rekord“ aufgestellt worden sei. Er meinte deshalb, es „wäre begrüßenswert, wenn sich mehr Leute zur Verfügung stellten, Verantwortung mit zu übernehmen“. Umso mehr bedauerte er die Notwendigkeit, dass sich die Handballer als eigenständige HSV neu gründeten.

Michael Koll

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