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Osterfeuer im Versetal - 120 Kilo Pommes schnell weggefuttert

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Von: Andrea Kellermann-Michels

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Die Versetaler Vereine hatten mit vielen Gästen gerechnet, dass es am Ende aber doch so viele waren, überraschte dann doch.
Die Versetaler Vereine hatten mit vielen Gästen gerechnet, dass es am Ende aber doch so viele waren, überraschte dann doch. © Kellermann-Michels

„Endlich wieder ein Osterfeuer“ – die Menschen in Werdohl freuten sich sichtlich, dass der Versetaler Schützenverein in diesem Jahr wieder das beliebte Osterfeuer veranstalten durfte. Mehr als 500 Menschen waren gekommen um diesen Brauch zu feiern und die Gelegenheit zu nutzen, unter Menschen zu kommen.

Werdohl - Traditionell findet im Vorfeld eigentlich das Eieranmalen für die Kinder statt, doch das wurde aus Hygienegründen in diesem Jahr noch einmal ausgelassen. Stattdessen startete der bei den Kindern beliebte Fackelzug gegen 18 Uhr. Jedes der 60 Kinder bekam eine Fackel und gemeinschaftlich wurde unter Aufsicht der Feuerwehr das Osterfeuer von den Kindern entzündet.

„Wir freuen uns, dass wir den Werdohlern nun endlich wieder etwas Gesellschaft und Tradition bieten können und haben uns sogar Unterstützung von den Maltesern geholt“, so Frank Herber Oberst und erster Vorsitzender der Versetaler Schützen.

Der Stadtbeauftrage der Malteser, Jens Beyer, war mit seinen neun Kollegen zum ersten Mal dabei und gemeinsam mit einigen DRK-Mitarbeitern neben der Erste-Hilfe-Versorgung auch für die Verköstigung zuständig gewesen: „Bereits nach drei Stunden waren die 120 Kilogramm Pommes ausverkauft, da der Andrang so groß war“.

Die Versetaler Schützen boten das einzige Osterfeuer in Werdohl und wurden mit dem Besuch von rund 500 Gästen mehr als belohnt.
Die Versetaler Schützen boten das einzige Osterfeuer in Werdohl und wurden mit dem Besuch von rund 500 Gästen mehr als belohnt. © Kellermann-Michels

Neben Pommes gab es 300 Würstchen und 150 Portionen Erbsensuppe, die viele Abnehmer fanden. Der Besucherandrang war letztlich größer als insgeheim erwartet. Frank Herber freute sich über die vielen lachenden Menschen, „vor allem aber arbeiten wir unterstützend, Hand in Hand mit den anderen Vereinen.“

Der Schützenverein im Versetal hatte nicht nur unter Corona zu leiden, sondern musste nach der Überflutung des Vereinsheims im vergangenen Jahr dieses auch kernsanieren. Daher freuen sie sich die Schützen, auch noch eine weitere Veranstaltung ankündigen zu dürfen, für die auch noch Karten verfügbar sind.

Am 23. April kommt die irische Band Stout ins Versetaler Schützenvereinsheim. Karten sind über den Kassierer Michael Grünhagen erhältlich.

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