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Behelfsbrücke über die Lenne darf endlich befahren werden

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Von: Volker Griese

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Das Werdohler Unternehmen Hitzblech hat am Montag die Fahrbahnmarkierungen auf der Behelfsbrücke und ihren Zufahrten aufgebracht, anschließend hat der Landesbetrieb Straßen.NRW das Bauwerk für den Verkehr freigegeben.
Das Werdohler Unternehmen Hitzblech hat am Montag die Fahrbahnmarkierungen auf der Behelfsbrücke und ihren Zufahrten aufgebracht, anschließend hat der Landesbetrieb Straßen.NRW das Bauwerk für den Verkehr freigegeben. © Volker Griese

Autofahrer dürfen aufatmen: Eine wichtige Verkehrsverbindung im Märkischen Kreis kann seit Montagnachmittag wieder ohne Wartezeiten benutzt werden. Die Bundesstraße 236 durch das Lennetal war an dieser Stelle über Jahre nur einspurig befahrbar.

Werdohl ‒ Nach genau 3057 Tagen ist am Montag der Fahrzeugverkehr zwischen der Werdohler Innenstadt und dem Stadtteil Ütterlingsen erstmals wieder zweispurig über die Lenne geflossen. Am Nachmittag hatte der Landesbetrieb Straßen.NRW die Behelfsbrücke für den Verkehr freigegeben.

Im April 2014 hatte der Landesbetrieb festgestellt, dass die Tragfähigkeit der Brücke nicht mehr ausreichend sei und sie zwei Wochen später so verengt, dass der Verkehr seitdem nur noch einspurig darüberfahren konnte. Der eigentlich für Anfang 2017 Bau einer Behelfsbrücke, über die die Fahrzeuge bis zur Fertigstellung einer neuen Brücke rollen sollten, verzögerte sich aber um Jahre.

Erst im Juli 2021 ging es los, es folgten aber immer wieder Verzögerungen. Die Freigabe der Ersatzbrücke rückte dann aber in der vergangenen Woche in greifbare Nähe. Nur die Markierungsarbeiten seien noch zu erledigen, hieß es seitens Straßen.NRW. Dafür musste aber das Wetter stimmen. Diese Voraussetzungen stimmten erst am Montag.

Werdohl: Behelfsbrücke über die Lenne darf endlich befahren werden

Also legte die Firma Hitzblech am Montagmorgen los und entfernte zunächst alte Markierungen von der Straße, um dann die Fahrspuren auf den Zufahrten zur Behelfsbrücke und auf der Brücke selbst aufzutragen. Daran schloss sich schließlich noch die Abnahme und Freigabe durch den Landesbetrieb am Nachmittag an. Seit kurz nach 15 Uhr am Montag darf die Brücke nun befahren werden. Kleine Restarbeiten wurden im fließenden Verkehr erledigt.

Nur der Gehweg ist immer noch gesperrt, weshalb Fußgänger zunächst noch die alte Brücke benutzen müssen, die erst im Frühjahr 2023 abgerissen werden soll.

Im Jahr 2019 haben wir anlässlich des fünften Jahrestags der Brückensperrung auf das Geschehen zurückgeblickt. Diese Rückschau finden Sie hier.

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