Begräbnisbeihilfe berichtet über mehr Bürokratie

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Der Vorstand der Begräbnisbeihilfe: Eilert Westendorf, Beate Klose sowie Martina, Annelene und Dietmar Kaldeich (von links).

Werdohl - Mit einem lediglich in einer Position veränderten Vorstand und einer guten finanziellen Ausstattung – im sechsstelligen Bereich – geht die Begräbnisbeihilfe Werdohl-Kleinhammer nach der Jahreshauptversammlung in ihr neues Geschäftsjahr.

Im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes für 2013 machte Vorsitzender Dietmar Kaldeich deutlich, dass sich die Zahl der Mitglieder im Berichtszeitraum um neun auf 260 verringert hat. Die Sepa-Einführung habe ihn und vor allem Kassiererin Beate Klose stark beschäftigt.

Darüber hinaus wies Kaldeich darauf hin, dass sich die Bürokratie der EU auch in Kleinhammer bemerkbar macht. Man sei von Brüssel praktisch gezwungen gewesen, formell ein Beschwerdemanagement einzuführen. Eine Aufgabe, die er selbst übernehme, so der Vorsitzende. Wer auch immer bei ihm Beschwerden vorbringe – sie müssen an die Bezirksregierung weitergeleitet und von dort an die zuständige EU-Behörde übermittelt werden.

Wichtig aus Sicht der Begräbnisbeihilfe: Das vorgeschriebene und aus eigenen finanziellen Mitteln (1000 Euro) zu bezahlende, alle fünf Jahre neu zu erstellende versicherungstechnische Gutachten liegt vor. Daraus sei abzulesen: Der finanzielle Bestand der Kasse sei gesichert. Details dazu erläuterte die Kassiererin, die im Anschluss an die Sitzung in der Grundschule auch auf individuelle Fragen einiger Mitglieder einging und ihr Angebot erneuerte, Interessenten an einer Mitgliedschaft in der Begräbnisbeihilfe zu beraten (Tel. 0 23 92 / 71 485).

Auch wenn es um die Finanzen der Begräbnisbeihilfe nach den Zahlen der Kassiererin zu urteilen gut bestellt ist: Eine Änderung bei der Sterbegeld-Regelung musste per Abstimmung dennoch vorgenommen werden. Durch die niedrigen Zinsen, so hatte der Vorsitzende dargelegt, sei derzeit auch nicht viel an Kapital zu erwirtschaften. Aus diesem Grunde muss der Gewinnzuschlag in Höhe von 90 Euro fortfallen. Im Rahmen der Wahlen wurde Dietmar Kaldeich im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Das gilt auch für seinen Stellvertreter Eilert Westendorf, für Kassiererin Beate Klose und Schriftführerin Martina Kaldeich. Hans-Günther Häring bleibt Beisitzer. Neu in diese Funktion rückte Annelene Kaldeich. - Von Rainer Kanbach

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