Beeindruckende Bilder des Kulturbahnhofes

Die Mädchen und Jungen, deren Werke der Jury des Kinder- und Jugendkunstpreises besonders gut gefielen, wurden von Bürgermeister Siegfried Griebsch am Sonntag ausgezeichnet. -  Foto: Koll

WERDOHL - „Liebe Künstler“, sprach Bürgermeister Siegfried Griebsch die Schüler an, die vor ihm auf den Bänken Platz genommen hatten. Und er lobte sie weiter: „Auf den beeindruckenden Bildern kann man sehen, mit welcher Freunde und welchem Engagement ihr sie gemalt habt.“

Das sah offenbar auch die Jury so. Sie bestand aus Lehrern, Künstlern, Grafikern und Kommunalpolitikern. Sie lobten für die jeweils drei Erstplatzierten einer Altersgruppe Geldpreise aus. Die Gewinner der Sonderpreise erhalten Gutscheine für Kunstworkshops bei Annette Kögel in der Kunstwerkstatt am Bahnhof (Kuba).

Der Kinder- und Jugendkunstpreis stand unter der Überschrift: „Im Kulturbahnhof und um den Kulturbahnhof herum“. Teilgenommen haben ausschließlich Real- und Gesamtschüler der Stadt. Kindergartenkinder, Grund- und Hauptschüler reichten keine Arbeiten ein.

Alle Kinder und Jugendlichen, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben, erhielten über ihre Schule eine Tageskarte für den Besuch des Werdohler Hallenbades.

Einzelpreise erhielten folgende Schüler: Bei den Viert- bis Sechstklässlern lag Paula Schörnig vorne. Das Mädchen besucht die Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) und dort die Klasse 6.4. Im Stile Friedensreich Hundertwassers malte sie eine fröhlich-bunte Ansicht des Werdohler Bahnhofes.

Den zweiten Platz ergatterten Triyascha Kock und Maxim Kitta. Die beiden Gesamtschüler der Klasse 6.1 arbeiten mit Wachsmalfarben auf schwarzem Untergrund. Auch sie erstellten Ansichten des sanierten Bahnhofes.

Sonderpreis für die Fünftklässler

Dritte wurden schließlich Kevser Dumanli und Alina Hartlieb. Auch sie besuchen die AEG – und zwar die Klasse 5.1. Vor dem Hintergrund des vielfach wiederholten Wortes „Bahnhof“ malten sie Umriss-Figuren in allen Regenbogen-Farben.

In dieser Altersgruppe wurde zudem ein Sonderpreis ausgelobt. Dieser ging einerseits an Elvan Nur Bagcuvan und Vladimir Lukovic aus der Klasse 5 b der Realschule und andererseits an Esra Ayar und Melike Külahsiz aus der Klasse 6 b der Realschule. Alle vier erstellten witzige Halloween-Darstellungen, die den Werdohler Bahnhof bevölkert von Geistern zeigen.

Leon König gewann den Wettbewerb der Siebt- bis Zehntklässler. Er besucht die Klasse 7.1 der AEG. Seine schwarz-weiße Collage zeigt den Bahnhof. Darüber prangt in roten Lettern der Grafitti-Schriftzug „Kultur Bahnhof“. Der zweite Preis in dieser Altersklasse wurde doppelt vergeben. Einerseits gewann Kim Freudenberg aus der Klasse 7.2 der AEG. Sie hatte in ihrer detailgetreuen Bleistiftzeichnung des Bahnhofs sogar Einblicke in die Halle gewährt. Andererseits gewann Mihriban Yilmaz einen zweiten Preis. Sie besucht die Klasse 8.2 der Gesamtschule. Ihre Außenansicht des Bahnhofs zeigt Sitzgelegenheiten, Sonnenschirme und viele Tauben.

Etwas Besonderes haben sich Melissa Abebe und Nele Hänel einfallen lassen. Dafür gebührte ihnen der dritte Platz ihrer Altersstufe. Die beiden besuchen die Klasse 7.2 der AEG und bastelten kleine Reisekoffer – eines von nur drei Objekten, die zu den insgesamt 210 eingereichten Arbeiten gehörten. Alle anderen Teilnehmer erstellten Bilder.

Die letzte Altersklasse umfasste die Klassen elf bis 13. Kennet Völlmecke gewann den ersten Preis. Er besucht die Klasse 13 d der Gesamtschule und adaptierte für seine Zeichnung den Stil einer Fahrkarte.

Vergangenheit und Zukunft kombiniert

Felix Schweitzer besucht die selbe Klasse wie Völlmecke. Mit seiner Rückansicht des Werdohler Bahnhofes sicherte er sich Platz zwei seiner Altersstufe. Er kombinierte auf seinem Bild Vergangenheit und Zukunft, zeigt es doch einen alten und einen modernen Zug. Lukas Rosner und Meltem Doganer besuchen die Klasse 13 f der AEG. Sie zeichneten den Bahnhof und holten damit den dritten Preis ihrer Altersklasse.

Bürgermeister Siegfried Griebsch blickte dann abschließend noch in die Zukunft. Im kommenden Jahr wird der Kinder- und Jugendkunstpreis bereits zum 25. Mal ausgelobt. Zum Jubiläum hofft das Werdohler Stadtoberhaupt natürlich darauf, dass auch wieder die jüngeren Künstler aus der Stadt teilnehmen, so wie es in den Vorjahren auch war.

Von Michael Koll

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