Stützmauer wird erneuert

Baustelle an der B 229: Darum ruhen die Arbeiten seit Wochen

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Auf der Baustelle im Versetal kann es derzeit nicht weitergehen, weil für die noch ausstehenden Arbeiten zu wenig Platz ist.

Werdohl – „Wir liegen voll im Zeitplan. Wenn jetzt nichts mehr dazwischenkommt, werden wir Ende April fertig“, sagte Andreas Berg, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, über die Baustelle im Versetal.

Der Landesbetrieb lässt dort seit Ende Oktober für rund 2,5 Millionen Euro eine etwa 200 Meter lange neue Stützmauer entlang der Verse bauen. Auf einem etwa 550 Meter langen Teilstück wird außerdem der komplette Aufbau der Bundesstraße 229 vom Schotter bis zu den verschiedenen Asphaltschichten erneuert. 

Die Stützwand ist mittlerweile fertig. „In der zweiten und dritten Januar-Woche hat die Stützwand noch den abschließenden Kopfbalken erhalten“, erläuterte Andreas Berg. Damit sei die Stützwand bis auf das Geländer fertig. „Das ist beim Stahlbauer in Arbeit, wird aber erst ganz zum Schluss aufgesetzt, damit es nicht bei den noch ausstehenden Arbeiten Schaden nimmt“, sagte Berg. 

Es fehlt an Platz

Nach den letzten Betonarbeiten an der Stützmauer war jedoch Ruhe eingekehrt auf der Baustelle in Eveking. Was von außen wie eine unnötige Verzögerung der Arbeiten auf dieser wichtigen Verkehrsachse aussieht, hat nach Darstellung von Pressesprecher Berg jedoch einen durchaus plausiblen Grund. Abschließend müsse nun noch die Fahrbahnhälfte entlang der neuen Stützwand wieder hergestellt werden. Dafür fehle jedoch momentan schlicht und einfach der Platz. Die derzeit zur Verfügung stehende Fahrbahnhälfte sei zu schmal für Winterdienstfahrzeuge, erläuterte Berg die Hintergründe. 

Schnee und Eis sind zwar derzeit nicht in Sicht, aber die Asphaltierungsarbeiten müssten längerfristig geplant werden und könnten auch nicht nach Belieben unterbrochen werden, wenn es dann doch noch schneien sollte. 

Warten auf wärmeres Wetter

Bei entsprechender Witterung, versichert Berg, aber, gehe es weiter an der B 229 im Versetal. „Und dann sind wir auch bis Ende April fertig.“

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