Edeka-Chef atmet auf

Inselstraße wird pünktlich fertig / Edeka hat es besonders getroffen

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Am Mittwoch haben Bauarbeiter an der Inselstraße noch beschädigte Bordsteine ausgewechselt.

Werdohl - Die Baumaßnahme auf der Inselstraße wird voraussichtlich pünktlich abgeschlossen werden können. Davon geht jedenfalls Martin Hempel, Tiefbau-Chef im Rathaus, aus.

„Die Asphaltarbeiten sind abgeschlossen. Wenn jetzt das Wetter mitspielt, können am Freitag die Markierungsarbeiten durchgeführt werden“, sagte Hempel am Mittwoch. Am Samstag werde dann die Baustelleneinrichtung zurückgebaut und die Ampelanlage wieder einschaltet. Dann könnte der Verkehr spätestens am Samstagabend wieder wie gewohnt fließen.

Doch es gibt auch einen „Plan B“ für den Fall, dass am Freitag nicht markiert werden kann. Der sieht vor, provisorische Markierungen aufzubringen. Aber auch dann soll die Baustelle spätestens am Samstagabend aufgehoben werden.

Edeka-Chef atmet auf

Dann würde unter anderem Heiko Tank durchatmen. Der Chef des Edeka-Marktes war von den Verkehrsbehinderungen während der zehntägigen Bauphase wohl am schlimmsten betroffen.

Zwar war die Erreichbarkeit des Supermarktes gewährleistet. Was aber niemand einkalkuliert hatte, war das Verkehrschaos, das durch mangelhalfte Beschilderung und sich über Verkehrsregeln hinwegsetzende Autofahrer ausgelöst worden ist. „Die ersten beiden Tage waren ein einzige Katastrophe“, blickt Tank zurück und denkt dabei an dramatische Szenen, die sich vor seinem Geschäft abgespielt haben sollen.

Umsatzeinbußen durch Linksabbiegeverbot

Und Tank verschweigt auch nicht, dass ihn die Baustelle Umsatz gekostet hat. Der Geschäftsmann spricht von Einbußen in der Größenordnung von 20 Prozent. Vor allem das Linksabbiegeverbot für Autofahrer, die vom Nordheller Weg (L 655) kamen, habe ihn getroffen, sagt der Geschäftsmann. „Den weiten Umweg, der dadurch erforderlich wurde, haben nur die wenigsten in Kauf genommen“, sagt der Edeka-Chef.

Tank hofft inständig, dass die Baumaßnahme am Freitag abgeschlossen werden kann. Nicht zuletzt, weil die Angebotszettel für die nächste Woche schon gedruckt sind. Und auf denen weist er darauf hin, dass die Baustelle Vergangenheit ist.

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