Baumverkauf auf dem Distelnblech

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Wilhelm Hupertz verkaufte am Sonntag in der Nähe der Kapelle auf dem Distelblech Weihnachtsbäume, die sich die Kunden selber schlagen konnten.

Werdohl - Seit Christoph Hupertz aus Heinsberg vor gut sechs Jahren auf dem Distelnblech eine Kapelle errichtete, bietet er dort auch einen besonderen Service an: Kunden können dort ihren Christbaum selbst schlagen.

Für diejenigen, die keine Axt mitbringen, stehen aber auch Helfer mit der Motorsäge parat. An dem Tag, an dem der Baumverkauf in diesem Jahr stattfand, war Hupertz nicht vor Ort. Er bot seine Nordmanntannen und Blaufichten zeitgleich auf dem Weihnachtsmarkt in Köln an. 

Seit heute steht er dann in Plettenberg-Ohle. Auf dem Distelnblech besorgen sich rund 80 Werdohler im Jahr ihren Baum – viele kommen schon seit Jahren immer wieder. Am Sonntag zog Hupertz Vater Wilhelm die Weihnachtsbäume der Kunden ins Netz. Je nach Wunsch sind diese nur knapp höher als einen Meter oder überragen sogar die Zweieinhalb-Meter-Marke.

Glühwein und Süßigkeiten

An der benachbarten Kapelle gab es Glühwein und weitere Getränke für die wartenden Angehörigen, während einer von ihnen gerade auf dem Gelände den passenden Baum aussuchte. Kinder bekamen eine Süßigkeit geschenkt. 

Christoph Hupertz pflegt die späteren Christbäume das ganze Jahr über. Damit sie schön wachsen, müssen sie stets gezielt beschnitten werden. Ungeziefer muss vertrieben werden. Schließlich müssen die Gewächse vor Frost geschützt werden am Jahresbeginn. Und so beginnt für den Heinsberger schon in wenigen Wochen wieder ein Jahr voller Arbeit.

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