Baukloh-Brücke verschwunden

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Aktuell sind die Arbeiter der ausführenden Baufirma damit beschäftigt, die Spundkästen zu erneuern.

WERDOHL - Dass sich im Bereich der ehemaligen Baukloh-Brücke derzeit einiges tut, ist auch von der Bundesstraße 236 aus gut zu erkennen: Das alte Brücken-Skelett ist verschwunden und ein Bagger zeugt davon, dass hier nun regelmäßig gearbeitet wird.

Bis die neue Baukloh-Brücke fertig ist, wird aber noch viel Zeit ins Land gehen. „Mitte des kommenden Jahres soll alles fertig sein“, berichtet Klaus Stratmann, Polier der bauausführenden Firma Pollmann. Die Brücke wird im Zuge der Radwegeplanung erneuert und soll nach ihrer Fertigstellung vor allem von Radfahrern genutzt werden, die auf der Lenneroute unterwegs sind. Natürlich können auch Fußgänger das Bauwerk an der Stadtgrenze zu Plettenberg demnächst nutzen.

Die Abbrucharbeiten hätten Anfang des vergangenen Monats begonnen, berichtet Stratmann. „Jetzt sind wir dabei die Spundkästen zu errichten“, erläutert der Polier. In diese würden dann die Fundamente für die neue Brücke eingebracht. Wann die Fundamente fertig gestellt werden, hänge natürlich stark von der Witterung ab, erklärt der Mitarbeiter der Firma Pollmann: „Der Beton muss auf einer Temperatur von plus fünf Grad gehalten werden, um verarbeitet werden zu können.“ Bei strengeren Minustemperaturen könnten folglich keine Fundamente erstellt werden. „Dann gibt es aber zunächst noch einige Arbeiten drumherum, die wir erledigen können“, stellt Stratmann fest. Fällt jedoch Schnee, müssen die Brückenarbeiten natürlich ruhen.

Momentan denken die Firmen-Mitarbeiter aber noch nicht an die weiße Pracht. Während zwei Arbeiter die Spundkästen erstellen, sind die anderen damit beschäftigt, Arbeitsbühnen herzurichten, damit die insgesamt drei Meter breite Brücke so schnell wie möglich gebaut werden kann.

Von Carla Witt

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