Baugenehmigung steht noch aus

Der Bauschutt soll mit einer speziellen Prallmühle zu Recyclingschotter verarbeitet werden. -  Foto: Heinze

WERDOHL -   Die Bagger stehen seit Wochen still. Riesige Schuttberge türmen sich auf dem Gelände der Werdohler „Insel“. Nichts tut sich. Weit und breit ist kein Arbeiter zu sehen. Doch im September soll es weiter gehen, wie Philip Marrder, Projektleiter der Firma List Bau mit Sitz in Nordhorn auf Anfrage unserer Zeitung erklärte.

Die List und Wilbers Projektentwicklung aus Nordhorn wird wie berichtet mit einem weiteren Investor mehrere Millionen Euro in den Neubau eines Nahversorgungszentrums mit Edeka investieren. Die Planungen seien noch nicht abgeschlossen so Marrder, der zum möglichen Baustart noch keine Angaben machen konnte.

Bernd Mitschke, Leiter der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement im Rathaus, teilte gestern mit, dass die Verwaltung noch keine Baugenehmigung erteilt habe. „Es fehlen noch Unterlagen der Architekten“, erklärte Mitschke. Er sehe aber keine Probleme und ist sich sicher, dass die Baugenehmigung erteilt werden könne, sobald die noch fehlenden Unterlagen vorliegen würden.

Die Firma Lukassen GmbH aus Ahaus, die das Minimal-Gebäude abgerissen hatte, wird die geschätzten 8000 Tonnen Bauschutt wahrscheinlich ab der kommenden Woche beseitigen. „Ein Teil des Materials wird abgefahren. Der übrige Schutt wird zu Recyclingschotter verarbeitet und einer externen Verwertung zugeführt“, sagt Bernd Eink, Bauleiter der Firma Lukassen. Eine Prallmühle, mit der der Bauschutt vor Ort geschreddert werden könne, müsse nach Werdohl gebracht werden. „Dafür brauchen wir eine spezielle Transportgenehmigung, die noch aussteht. Zudem hatten die Baggerfahrer Urlaub“, so Eink.

Von Ute Heinze

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare