Baubeginn des Kreisels bei VDM verzögert sich

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Die Kreuzung vor dem VDM-Werkstor ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Werdohl und soll durch einen Kreisverkehr ersetzt werden.

Werdohl - Der Baubeginn für den Kreisverkehr auf der Kreuzung Neuenrader Straße/Plettenberger Straße/Lüdenscheider Straße (B229/B236) wird sich möglicherweise um einige Monate verzögern.

Das hat Karl-Josef Fischer, Pressesprecher der für Werdohl zuständigen Hauptniederlassung Netphen des Landesbetriebs Straßen.NRW, auf Anfrage mitgeteilt. 

Arbeiten sind noch nicht ausgeschrieben 

Im März hatte ein Vertreter des Landesbetriebs in der Sitzung des Werdohler Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea) eine Ausschreibung der Maßnahme in der zweiten Jahreshälfte 2018 in Aussicht gestellt. Das hätte bedeutet, dass mit dem Bau schon ziemlich früh im Jahr 2019 hätte begonnen werden können. Bis jetzt sind die Arbeiten allerdings noch nicht ausgeschrieben worden. Das werde auch noch einige Zeit dauern, sagte Pressesprecher Fischer. 

Die Entwurfsunterlagen für den Kreisverkehr, der den Unfallschwerpunkt vor der VDM-Werkseinfahrt entschärfen soll, seien zwar fertig, sagte Fischer. 

Bis die Arbeiten ausgeschrieben werden könnten, seien aber noch einige Schritte zu gehen. Derzeit laufe das interne Sicherheitsaudit, bei dem Ingenieure des Landesbetriebs noch einmal überprüfen, ob eine Straßenbaumaßnahme Sicherheitsdefizite aufweist. Die Auditoren versetzen sich dabei in die Lage aller, die direkt und indirekt am Verkehr teilnehmen: Kraftfahrer, Radfahrer, Fußgänger und andere. So können alle Sicherheitsaspekte berücksichtigt und optimal auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt werden. Anschließend seien auch noch Bodengutachten einzuholen, bei denen auch überprüft wird, welche Versorgungsleitungen im Bereich des künftigen Kreisverkehrs liegen und ob und wie sie verlegt werden müssen. 

Ab Herbst soll sich etwas tun

„Das alles wird sich erfahrungsgemäß sicherlich noch den ganzen Herbst hinziehen“, sagte Fischer. Eine Ausschreibung der Baumaßnahme könne dann im Winter, die Vergabe im Frühjahr oder Frühsommer 2019 erfolgen. Ein Baubeginn für den Kreisverkehr im Sommer 2019 wäre damit realistisch.

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