Werdohler Westpark wird nicht pünktlich fertig

+
Die Arbeiten am Westpark gehen voran, wenn auch nicht ganz so schnell wie erhofft. Der Wasserspielplatz ist aber schon gut zu erkennen.

Werdohl - Seit elf Wochen laufen die Arbeiten am Westpark, dem neuen Freizeitareal, das die Stadt Werdohl zwischen Dammstraße und Lenne bauen lässt. „Wegen der Witterung sind wir ein paar Tage im Verzug, aber sonst läuft es gut“, sagt Peter Erwig von der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement der Stadt. Doch schon jetzt zeichne sich ab: Der Plan, das Projekt bis zum Ende dieses Jahres abzuschließen, wird nicht einzuhalten sein.

Peter Erwig findet das allerdings nicht weiter schlimm. Vielmehr geht er davon aus, dass das Bauunternehmen aus Schmallenberg sehr wohl große Teile des Westparks termingerecht wird fertigstellen können.

Am Mittwoch waren die Arbeiter damit beschäftigt, den Gehweg entlang der Dammstraße weiterzubauen, außerdem haben sie im Bereich des schon fast fertiggestellten Wasserspielplatzes dicke Natursteine verlegt. Als nächstes werde wohl die Treppenanlage gebaut, über die Besucher des Westparks später einmal bequem bis unmittelbar an die Lenne gelangen können, berichtete Erwig.

Allerdings sei im Moment gerade das Arbeiten in unmittelbarer Nähe des Flusses nicht ganz einfach. „Der Grundwasserspiegel steht dort in unmittelbarer Abhängigkeit vom Pegel der Lenne“, erläuterte Erwig. Mit anderen Worten: Führt die Lenne viel Wasser, ist auch das Gelände in Ufernähe matschig. Dadurch könnten dort dann auch keine Anpflanzungen vorgenommen werden, sagt Erwig.

Und auch zur Herstellung des Schotterrasens dürfe das Gelände nicht zu nass sein. Und letztlich hat der Wasserstand der Lenne auch noch Einfluss auf die Flutung des in Teilen bereits fertigen künstlichen Bachlaufes, der das Areal einmal durchziehen soll. Die Verbindung zu einem Verteilerschacht müsse noch gebaut werden, vor allem aber könne der finale Durchstich nur erfolgen, wenn die Lenne eher ruhig dahinfließt.

Teile des Westparks haben aber schon sehr konkrete Gestalt angenommen. Dazu gehört der zentrale Wasserspielplatz, der schon sehr gut erkennbar ist. Dort sind auch bereits einige der Wasserspielgeräte installiert worden. „Im Großen und Ganzen sind wir mit dem Ablauf der Baumaßnahme zufrieden“, zog Erwig am Mittwoch eine Zwischenbilanz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare