Bald wieder freie Fahrt an der Altenaer Straße

Rechts im Bild sind die weißen Stoffbahnen zu sehen, die dem weichen Material an der Böschung mehr Stabilität verleihen.

WERDOHL ▪ In ein paar Monaten soll der Weg für Fußgänger und Radfahrer an der Altenaer Straße wieder passierbar sein – nach fast zwei Jahren Sperrung. Die Trasse unterhalb der bröckelnden Böschung wird zur Lenne hin angeschüttet, um so aus dem Gefahrenbereich zu kommen.

Der Bodenaushub stammt vom Schützenplatz, dort hatte die insolvente Baufirma KTS Boden abgelagert, aber nicht mehr entsorgen können. Es wird aber nicht der gesamte Berg von der Dammstraße für den Trassenbau an der Altenaer Straße genutzt. Zum Tunnelportal hin errichtet die Firma Ossenberg gerade eine Not-Zufahrt für die Deutsche Bahn. Der weiche Boden soll mit Stoffbahnen am Abrutschen gehindert werden. Nach den Erdarbeiten wird der Fahrweg geschottert. Danach müssen noch Fangzäune zur Lenne und zum Felshang hin aufgestellt werden. Die Lösung soll nur die Hälfte der ersten Variante kosten.

Damals waren aus der Böschung neben dem Tunnelportal Steine auf den Weg gefallen. Die Stadt hatte eine Firma mit der Felssicherung beauftragt, doch das offenbarte Schlimmeres. Mit einfachen Mitteln war der Hang nicht zu sanieren, sondern er hätte grundlegend abgesichert werden müssen. Diese Hangsicherung hätte zu den bereits erfolgten Arbeiten 120 000 Euro gekostet. Damals sann Fachbereichsleiter Mitschke mit Experten nach einer preiswerteren Lösung – und fand sie auch.

Volker Heyn

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