Vossloh-Konzern setzt positiven Trend fort

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Am Stammsitz in Werdohl fertigt Schienenbefestigungen. Vossloh

Werdohl - Der Werdohler Bahntechnikkonzern Vossloh hat nach eigenen Angaben den positiven Trend in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres nicht nur fortgesetzt, sondern weiter verstärkt.

Das operative Ergebnis im Vossloh-Konzern stieg im ersten Halbjahr 2016 auf 19,3 Millionen Euro (Vorjahr: 12,3 Millionen Euro) und verbesserte sich damit erheblich um 57,3 Prozent, obwohl die Umsatzerlöse in Höhe von 522,7 Millionen Euro um 7,6 Prozent hinter denen des Vorjahreszeitraums zurückblieben. Die nachhaltige Fokussierung auf margenstärkere Geschäfte, flankiert durch ein striktes Kostenmanagement und umfangreiche Programme zur Effizienzsteigerung, tragen nach Angaben des Unternehmens zunehmend messbar zum Erfolg bei. Der Auftragseingang im Vossloh-Konzern in den ersten sechs Monaten belief sich auf 521,9 Millionen (Vorjahr: 585,7 Millionen Euro).

Nicht so gut liefen die Geschäfte am Stammsitz Werdohl. Der hier ansässige Geschäftsbereich Core Components erzielte im ersten Halbjahr Erlöse in Höhe von 106,1 Millionen Euro (Vorjahr: 133 Millionen Euro) und damit 20,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang sei insbesondere auf Projektverzögerungen in Argentinien zurückzuführen, teilte Vossloh mit. Das Umsatzniveau in Saudi-Arabien lag ebenfalls unter Vorjahr, auch wenn ein deutlicher Umsatzanstieg im zweiten Quartal aus dem im ersten Quartal gewonnenen Auftrag für die Metro in Riad zu verzeichnen war. Dagegen hielt die positive Umsatzentwicklung in Katar weiterhin an. Das operative Ergebnis im Geschäftsbereich betrug im ersten Halbjahr 12,8 Millionen Euro (Vorjahr: 14,2 Millionen Euro). Die Marge stieg dank eines stärkeren Projektmixes in China und umfangreicher Kostenmaßnahmenprogramme von 10,7 Prozent im Vorjahr auf 12 Prozent. Der Auftragseingang erreichte 115,8 Millionen Euro (Vorjahr: 194 Millionen Euro).

Aufgrund der verhaltenen Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2016 geht Vossloh nunmehr für das laufende Geschäftsjahr davon aus, Umsatzerlöse in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 1,2 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Vossloh arbeitet intensiv an der Veräußerung des Geschäftsbereichs Transportation, Unter anderem dadurch soll die Profitabilität des Konzernes deutlich steigen.

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