Bahnhofsumbau startet

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Die Verantwortlichen freuen sich, dass es endlich los geht mit der Sanierung: Bürgermeister Siegfried Griebsch (von links), Markus Zange von der Woge, Projektleiter Wilfried Arlt sowie Jutta und Ralf Fiebig vom Architekturbüro. ▪

WERDOHL ▪ Der Startschuss für den Bahnhofsumbau ist am Mittwoch gefallen. Mit dem Einrüsten des Gebäudes beginnt die voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres andauernde Sanierung.

„Jetzt geht es endlich los“, freute sich Bürgermeister Siegfried Griebsch am Morgen vor dem Bahnhofsgebäude. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Fiebig, Markus Zange von der Wohnungsgesellschaft und dem Projektleiter Wilfried Arlt wollte der erste Bürger der Stadt der Öffentlichkeit signalisieren, dass die Zeit des Wartens vorbei ist. „Jetzt wird es etwas Greifbares. Es gibt jetzt etwas zu sehen.“

Und das noch einige Monate lang. Bürgermeister und Projektleiter wollen sich zwar noch nicht exakt auf einen Abschluss der Arbeiten festlegen. Der Termin Ende 2012 ist jedoch das Ziel. Bis dahin ist die Sanierung nach einem einfachen Muster strukturiert. Im Gegensatz zum Neubau, bei dem von unten nach oben ein Baufortschritt zu verzeichnen ist, wird hier von oben nach unten gearbeitet. Und: Dach, Fassade und Fenster als Außenelemente sind als erstes an der Reihe. Bis zum Winter soll dies möglichst abgeschlossen sein. Im Anschluss stehen die Innenarbeiten an, die wetterunabhängig erfolgen können, so der aktuelle Plan, der noch als Vorentwurf geführt wird.

Einzelne Bausteine wie die genaue Position des barrierefreien Zugangs sind zu klären. Gravierende Änderungen im Vergleich zu den bisherigen Planungen seien aber nicht mehr erforderlich, betonen Jutta und Ralf Fiebig vom Architekturbüro und Wilfried Arlt als der Projektverantwortliche für die Stadt Werdohl.

Die ersten Gerüststangen sind am Mittwoch zusammengesetzt worden. Bis Mitte nächster Woche soll dann das komplette historische Gebäude eingerüstet sein. Für die Rückseite mussten sich die Verantwortlichen mit der Bahn abstimmen, da der reguläre Zugverkehr und die Oberleitungen beachtet werden müssen. Dieser Bereich ist nun von Samstagabend ab 22 Uhr bis Sonntagmorgen um 8 Uhr an der Reihe.

Der Zugang zum Gebäude von der Vorderseite soll für die Besucher der Ausstellung 100 Jahre SPD gewährleistet sein. Auch das Bahnhofsfest am 6. August kann im Schatten der Sanierungsarbeiten ohne größere Einschränkungen über die Bühne gehen. ▪ Marco Fraune

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