Mitarbeiter schleppen Kartons und putzen / Schlaflose Nächte für Ingo Wöste

Bahnhof: Woge ist eingezogen

Geschäftsführer Ingo Wöste und Woge-Mitarbeiterin Suzana Heta präsentieren gestern stolz den Empfangsbereich.

WERDOHL - Die Werdohler Wohnungsgesellschaft (Woge) ist als erster Mieter in das sanierte Bahnhofsgebäude in der Innenstadt eingezogen. Wo einst im rechten Flügel des historischen Gebäudes Spielhalle und Gaststätte untergebracht waren, kümmert sich das Team um Geschäftsführer Ingo Wöste nun im lichtdurchfluteten und modernen Empfangsbereich um die Anliegen und Probleme der Mieter.

In 360 Kartons waren allerhand Akten und Büromaterial verpackt worden. Zudem mussten zahlreiche Büromöbel, Drucker, Computer und Bildschirme einen Platz im neuen Woge-Domizil finden. Die Männer von Transporte Anton Schlotmann sorgten mit einem Lastenaufzug und allerhand Muskelkraft für einen reibungslosen Ablauf. Auch die 16 Mitarbeiter der Woge packten mit an.

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„Das ist ein fliegender Wechsel. Donnerstag hatten wir noch an der Dammstraße geöffnet, ab Freitag stehen wir für unsere Kunden im Bahnhof zur Verfügung“, sagte Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste. Schlaflose Nächte habe ihm der Umzug bereitet, berichtete er und fügte hinzu: „Das ist echt anstrengend, weil wir den Betrieb während des Umzuges aufrecht erhalten.“

In der neuen Niederlassung stehen den Mitarbeitern der Woge nun 400 Quadratmeter zur Verfügung. „Wir haben hier deutlich mehr Platz,“ so Wöste, der sich vor allem über den großen Sitzungssaal im ersten Obergeschoss freut: „ An der Dammstraße konnten nie Aufsichtsratssitzungen stattfinden, weil der Raum einfach zu klein war.“

Seit sieben Uhr waren die Woge-Mitarbeiter gestern im Einsatz. Packten und schleppten Kisten, räumten Schränke und Regale ein oder putzten Staub. „Hier ist überall Dreck“, stöhnte Wöste, als er den weißen Garderobenschrank im Sitzungssaal vom Staub befreite.

Ingo Wöste legt Wert darauf, dass sein Geschäftsführerbüro genauso eingerichtet ist, wie die der übrigen Mitarbeiter. Sein Büro findet sich im ersten Obergeschoss, wie auch das neue Domizil der Werdohl Marketing GmbH. Im zweiten Obergeschoss sitzen die Mitarbeiter, die mit dem Rechnungswesen und der Buchhaltung der Woge betraut sind. Auch die Technik ist hier untergebracht. In den Metallregalen auf dem Dachboden haben die zahlreichen Aktenordner eine neue Bleibe gefunden.

Das „Schmuckstück“ des neuen Woge-Domizils ist der Empfangsbereich, so Wöste. Hinter der Theke im Erdgeschoss begrüßen die Kunden dort ab heute zwei Mitarbeiter. Kleinere Anliegen bearbeiten sie sofort, oder verweisen an die Mietbetreuer, die in einem Großraumbüro im Erdgeschoss untergebracht sind.

Auch wenn der Umzug für Ingo Wöste mit schlaflosen Nächten verbunden war, ist er sich sicher, dass der Ortswechsel für die Woge richtig ist. Der neue Standort sei zentral in der Innenstadt gelegen. Auch der Service für die Mieter werde durch das Kundencenter im Erdgeschoss deutlich verbessert.

Einen Nachteil dürfte der Umzug für die Woge-Mitarbeiter aber dennoch haben: Eigentlich sollte der Parkplatz neben der Mark-E für das Team der Wohnungsgesellschaft reserviert werden. Das könne nun aber nicht realisiert werden, so Bürgermeister Siegfried Griebsch gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Als Vermieter fügte das Stadtoberhaupt hinzu: „Es werden zunächst drei Parkplätze für die Woge reserviert. Der Rest der Belegschaft muss im Bahnhofsumfeld parken.“ Im Rahmen des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes, das für den Herbst dieses Jahres geplant sei, werde es auch für die Wohnungsgesellschaft eine Lösung geben, ist sich der erste Bürger Werdohls sicher. - Ute Heinze

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