Bahnhof: Einweihung im Juni

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Der Bahnhof wird nach Angaben des Bürgermeisters Siegfried Griebsch im Juni offiziell eingeweiht. Die Woge bezieht bereits am 21. März die neuen Räume.

Werdohl -  Das restaurierte Werdohler Bahnhofsgebäude wird voraussichtlich erst im Juni offiziell eingeweiht. Das teilte Bürgermeister Siegfried Griebsch am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung mit. Als erster Mieter wird die Werdohler Wohnungsbaugesellschaft (Woge) bereits am 21. März den rechten Teil des historischen Gemäuers beziehen.

Die Goldbäckerei Grote, die im Foyer des historischen Gebäudes ein Bistro und Café betreiben wird, plant die Eröffnung ihrer Werdohler Niederlassung für den 16. April (wir berichteten). Dass auch das Stadtarchiv, die Akten und historischen Dokumente werden im Keller des Bahnhofes eine neue Bleibe finden, im Frühjahr von Altena nach Werdohl umziehen wird, glaubt Griebsch nicht. Er geht vielmehr davon aus, dass das Archiv, das Werdohler Stadtmuseum und die neu entstehende Kunstwerkstatt für Jungen und Mädchen erst im Herbst dieses Jahres im Bahnhofsgebäude zu finden sein werden.

Wie der der Geschäftsführer der Woge, Ingo Wöste, auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, werde er versuchen, den Umzug so reibungslos wie möglich über die Bühne zu bringen, um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu unterbrechen, so Wöste. „Das Notdiensttelefon wird auch während des Umzuges 24 Stunden erreichbar sein“, erläuterte Wöste. Darüber hinaus solle der Begrüßungsbereich als Erstes fertig gestellt werden, um den Kunden der Woge fortwährend beratend zur Seite stehen zu können.

Die Woge wird im Erdgeschoss den rechten Bereich des Bahnhofsgebäudes beziehen. „Die Barrierefreiheit in den neuen Räumen ist für uns ein großer Pluspunkt und wirkt sich natürlich auch auf die Kundenfreundlichkeit aus“, sagte Wöste, der bereits im Dezember 2011 mit den Planungen begonnen hatte.

Alle Mitarbeiter würden seitdem darauf vorbereitet, damit sie schnellstmöglich den Betrieb wieder aufnehmen können. Wöste: „Schließlich wollen wir als Dienstleistungsunternehmen unseren Kunden immer zur Verfügung stehen.“

Für den organisatorischen Ablauf werde nun ein Umzugsunternehmen beauftragt, zur Zeit würden laut Wöste Angebote ansässiger Firmen eingeholt. Er rechnet mit Umzugskosten von über 100 000 Euro. Neben Mobiliar, Fußböden und Einrichtungsgegenständen müsse auch das in die Jahre gekommene EDV-System erneuert werden, erläuterte Wöste. „Da der Umzug bereits seit 2008 feststeht, haben wir natürlich mit jeglichen Neuanschaffungen gewartet“, erklärte der Geschäftsführer.

Für die derzeitige Niederlassung der Wohnungsgesellschaft an der Dammstraße gibt es zudem schon einen Nachmieter: In die untere Etage des Gebäudes zieht laut Wöste das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ein, in der ersten und zweiten Etage sollen dann nach dem Umzug Wohnungen entstehen. - fsd/ ute

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