Backen für Weihnachtstüten

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Regina Berkemeyer, Dagmar Pijanowski und Heike Menke (von links) verkauften gestern an der Christuskirche frische Waffeln und Tombola-Lose. Vom Erlös packen sie Weihnachtstüten für bedürftige Familien und Flüchtlinge.

Werdohl -  Schon von Weitem waren am Donnerstag an der Christuskirche frische Waffeln zu riechen. 28 Liter Teig hatten Regina Berkemeyer, Heike Menke und Dagmar Pijanowski von der Evangelischen Kirchengemeinde vorbereitet. Der Erlös kommt bedürftigen Familien zu Gute.

Seit vielen Jahren verkaufen die Frauen Waffeln. Von März bis in den Herbst hinein fließt das verdiente Geld in die Kinder- und Jugendarbeit. Dann beginnen die Bäckerinnen für Weihnachten zu sammeln. Nicht alle Eltern könnten ihren Kindern Geschenke machen. Deshalb sei das Geld aus dem Waffelverkauf für Weihnachtstüten gedacht, erklärt Regina Berkemeyer. Die Geschenke liefere sie persönlich an bedürftige Familien aus, die sie kenne und von denen sie wisse, dass sie Unterstützung nötig haben.

Erstmals packen die Frauen in diesem Jahr auch Tüten für die Flüchtlinge. Darin enthalten sind ein Kuscheltier oder kleine Spiele, die auch ohne das Lesen der Spielanleitung verstanden werden, Süßigkeiten und eine warme Nudel-Mahlzeit. Da die Bäckerinnen nicht genau wissen, welchen Glauben die Flüchtlinge haben, verzichten sie darauf, Wurst und Käse zu verschenken. Bei den übrigen bedürftigen Familien kämen diese Lebensmittel aber stets mit in die Tüten. „Bei Großfamilien packen wir auch schon mal Brot mit ein“, sagt Berkemeyer.

Über die gestrige Aktion freuten sich die Frauen sehr. Viele Menschen hielten am Stand an, um Waffeln zu kaufen oder etwas zu spenden. Um möglichst viel Geld zusammen zu bekommen, boten die Frauen gestern erstmals auch Tombola-Lose zum Verkauf an. - Von Jana Peuckert

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