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Bundesstraße zwischen Werdohl und Altena gesperrt

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Von: Volker Heyn

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Bei Superior Industries in Werdohl-Dresel besteht Hochwassergefahr, die Feuerwehr ist im Einsatz. Die Bundesstraße ist ohnehin gesperrt.
Bei Superior Industries in Werdohl-Dresel besteht Hochwassergefahr, die Feuerwehr ist im Einsatz. Die Bundesstraße ist ohnehin gesperrt. © Volker Griese

Die Bundesstraße B236 zwischen Altena und Werdohl ist wegen des Lennehochwassers und eines Erdrutsches auf Altenaer Stadtgebiet voll gesperrt, die Höllmecke ist wegen Geröll auf der Fahrbahn unpassierbar und der Verkehr staut sich massiv auf der Neuenrader Straße Richtung Werdohl, weil die Plettenberger Straße wegen der Kreiselbaustelle nur einspurig befahrbar ist.

Lennetal/Neuenrade - In der Nacht zu Mittwoch hat der Starkregen vor allem zu Überschwemmungen und Erdrutschen auf Werdohler und Neuenrader Straßen gesorgt. Am stärksten betroffen ist die B236 zwischen Altena und Werdohl. Die Verbindungsstraße ist komplett gesperrt, zur Stunde (9.15 Uhr) ist die Werdohler Feuerwehr in Dresel im Einsatz.

Auch die Zufahrt von der B236 nach Neuenrade über die Höllmecke ist gesperrt und wird es wohl den ganzen Tag bleiben. Hier ist Geröll und Schlamm von den Hängen auf die Straße gerutscht, eine Leitplanke ist abgesackt. Straßen.NRW versucht, mit Kehrmaschinen die Straße zu räumen, das wird allerdings noch lange dauern.

Die Höllmecke ist komplett überspült und unpassierbar.
Die Höllmecke ist komplett überspült und unpassierbar. © Peter von der Beck

Weil die Bundesstraße 236 unpassierbar ist, versuchen Autofahrer über die Serpentinen der Neuenrader Straße hinunter nach Werdohl zu kommen. Auf dieser Straße staut sich der Verkehr bis zu 45 Minuten, weil die Verkehrsführung an der Plettenberger Straße in Höhe der Kreiselbaustelle bei VDM nur einspurig befahrbar ist. Aber auch dort gab es Überschwemmungen und einen Einsatz der Feuerwehr.

Die Werdohler Feuerwehr war in der Nacht schon an der Herbscheid-Kurve im Einsatz und an der Plettenberger Straße.

Am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr steht die Lenne in Werdohl noch nicht auf dem Goethe-Parkplatz, auch der Trog ist befahrbar.
Am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr steht die Lenne in Werdohl noch nicht auf dem Goethe-Parkplatz, auch der Trog ist befahrbar. Der Parkplatz ist allerdings gesperrt. © Christogeros

Die Werdohler Unterführung der Derwentsider Straße, der so genannte Trog, war nur kurzzeitig gesperrt in der Nacht und ist momentan befahrbar. Der Goethe-Parkplatz ist noch nicht überschwemmt, aber bereits gesperrt.

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