Autobrand in Ütterlingsen

Die Wehrleute aus der Stadtmitte rückten am Freitagabend nach Ütterlingsen aus. Hier brannte ein Mercedes in voller Ausdehnung. Die Wehr bekämpfte die Flammen mit Löschschaum. -   Foto: Heinze

WERDOHL -   Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr hatte der silberne Mercedes SLK am Ende nur noch Schrottwert. Aus bislang ungeklärter Ursache war das Cabriolet, das Freitag am frühen Abend vor einem Mehrfamilienhaus an der Berliner Straße in Ütterlingsen parkte, in Flammen aufgegangen.

Der Löschzug Stadtmitte der Werdohler Feuerwehr wurde gegen 17.30 Uhr per Sirene alarmiert. Als die Brandschützer, insgesamt rückten 21 Wehrleute aus, an der Einsatzstelle in Ütterlingsen eintrafen, stand der am Fahrbahnrand geparkte Wagen bereits lichterloh in Flammen. Eine schwarze Rauchsäule war weithin zu sehen.

Mit Hilfe eines Schaumrohres wurden die Flammen von den Einsatzkräften schnell erstickt. Durch die Hitzeentwicklung entstand an der Außenjalouise des Wohnhauses, vor dem der Wagen parkte, ebenfalls Schaden.

Aufgrund des im Auto eingebauten Gastanks drohte für kurze Zeit sogar Explosionsgefahr. Aus Sicherheitsgründen mussten die Bewohner von zwei Mehrfamilienhäusern ihre Wohnungen daher verlassen.

Mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät öffneten die Wehrmänner schließlich den Kofferraum des Cabrios, um den Gastank zu kühlen und dessen Temperatur zu kontrollieren. Auch eine Wärmebildkamera wurde zur Kontrolle der Hitzeentwicklung eingesetzt.

Die Leitung des Einsatzes oblag Zugführer Frank Bresk. Vor Ort war auch ein Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft, die Eigentümer derHäuser an der Berliner Straße ist.

Zur genauen Brandursache konnten Freitagabend noch keine genauen Angaben gemacht werden. Der kriminaltechnische Dienst wurde für die weiteren Ermittlungen verständigt. Zahlreiche Schaulustige verfolgten die Arbeit von Feuerwehr und Polizei.Von Simone Benninghaus

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