Polizei stellt Führerschein sicher

Auto im MK durchbricht mehrere Absperrungen: Fahrer (56) war alkoholisiert

Unfall in der Baustelle auf der VDM-Kreuzung, wo Straßen.NRW einen Kreisverkehr bauen lässt.
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Der silberfarbene Toyota kam erst auf einem Sandhaufen mitten in der Baustelle zum Stehen.

Mit rund einem Promille Alkohol im Blut krachte am Donnerstagabend ein 56-jähriger Mann aus Schalksmühle in die Baustellenabsperrung vor dem VDM-Werk an der Plettenberger Straße in Werdohl, wo der Landesbetrieb Straßen.NRW einen Kreisverkehr errichten lässt.

Werdohl - Der Mann wurde bei dem Unfall verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde. Den Führerschein des Schalksmühlers hat die Polizei zunächst sichergestellt. „Wir ermitteln wegen Gefährdung des Straßenverkehrs“, sagte Polizeisprecher Marcel Dilling auf Anfrage. Das mögliche Strafmaß reicht von einer Geld- bis zu einer fünfjährigen Haftstraße.

StadtSchalksmühle
LandkreisMärkischer Kreis
Fläche38,2 km²
Einwohner10.294 (31. Dez. 2019)

Unfall im MK: Auto durchbricht Absperrungen - Erhebliche Verkehrsbehinderungen

Die Polizei war um 20.06 Uhr alarmiert worden, nachdem der Mann mit seinem Toyota Auris aus Richtung Plettenberg kommend mehrere Absperrungen durchbrochen hatte und das Auto erst im Baustellenbereich zum Stehen gekommen war. Weil aus dem Unfallfahrzeug Betriebsstoffe ausliefen, wurde auch die Feuerwehr gerufen.

Der Löschzug Stadtmitte kümmerte sich um die auslaufenden Stoffe, stellte den Brandschutz sicher und richtete auch die Baustellenabsperrungen wieder her, nachdem das Auto geborgen war. „Wir waren knapp eine Stunde im Einsatz“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün.

Auf der Kreuzung vor dem VDM-Werk lässt der Landesbetrieb Straßen.NRW einen Kreisverkehr bauen. In diese Baustelle krachte jetzt das Auto.

Während dieses Zeitraums war die Plettenberger Straße komplett gesperrt, sodass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam. Vor allem Lastwagen hatten aufgrund der vielen Baustellen in der Region praktisch keine Möglichkeit die Unfallstelle zu umfahren. Der Toyota erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 16 000 Euro.

Vor ein paar Tagen kam es bereits zu einem Unfall im Märkischen Kreis, bei dem ein Motorradfahrer mit einem Rettungshubschrauber ausgeflogen werden musste. Eine Autofahrerin hatte den Kradfahrer zuvor übersehen.

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