BOM mit bis zu 37 Ausstellern

Die Organisatoren sind mit den Vorbereitungen für die Berufsmesse sehr zufrieden. 35 Unternehmen und Bildungseinrichtungen haben ihre Teilnahme bereits schriftlich zugesagt, zwei weitere mündlich. -  Foto: Berndt

WERDOHL -  Die Organisatoren der 4. Berufsorientierungsmesse (BOM) präsentieren einen neuen Mitveranstalter. Der Neuenrader Stadtmarketingverein beteiligt sich an Planung und Durchführung der Veranstaltung.

Die neuen Partner aus der Nachbarstadt hätten sich bereits stark eingebracht, um weitere Aussteller und Partner für die am 26. September stattfindende Berufsmesse zu gewinnen, lobt Andreas Haubrichs, Wirtschaftsförderer der Werdohl Marketing GmbH, das Engagement. Neu im Organisationsteam ist auch Petra Seuster, die die Stadt Werdohl als Nachfolgerin für den in Vorruhestand getretenen Uwe Wiederspahn vertritt.

Gemeinsam stellten Vertreter der Städte Werdohl und Neuenrade und der Marketing Organisationen außerdem eine aktualisierte Ausstellerliste vor. Mit 35 Namen von Firmen und Ausbildungsinstituten ist diese deutlich länger, als die des vergangenen Jahres. Damals hatten sich 29 Aussteller angemeldet. Für die kommende Messe hätten zudem noch zwei weitere Interessenten eine Teilnahme mündlich bestätigt, wie Andreas Haubrichs berichtet. Zu den neuen Ausstellern zählen etwa die Deutsche Post, die Techniker Krankenkasse oder die Märkische Bildungsakademie für Pflege und Gesundheit.

Bürgermeister Siegfried Griebsch betonte die Bedeutung einer lokalen Berufsmesse: „In Zeiten immer knapper werdender Fachkräfte, oder auch von qualifizierten Auszubildenden, ist eine solche interkommunale Messe wichtig.“ Neuenrades Bürgermeister Klaus Peter Sasse sieht das ähnlich: „Hier haben die Firmen die Möglichkeit, ihren Nachwuchs vor Ort zu gewinnen, und sich den Schülern frühzeitig zu präsentieren.“ Studiere der potenzielle Nachwuchs erst auswärts, sei es viel schwieriger in Kontakt zu treten. Besonders im Rahmen eines Dualen Studiums, einer Kombination aus Ausbildung im Betrieb und an der Fachhochschule, sieht Sasse ein gute Möglichkeit für lokale Unternehmen, Nachwuchs zu gewinnen und zu halten.

Trotz der guten Zahlen für die Messe ist Haubrichs noch nicht ganz zufrieden. So hätte man sich in den vergangenen Monaten intensiv auch um kleinere Unternehmen und Handwerker bemüht. Mit wenig Erfolg, wie Haubrichs zusammenfasst. Kleineren Firmen hätten nicht genug Personal, um den Betrieb offen zu halten und sich gleichzeitig bei der BOM zu präsentieren. Für das nächste Jahr plane das Organisationsteam daher Kooperationsstände, an denen sich mehrere Handwerker gemeinsam dem potenziellen Nachwuchs vorstellen können. Nächster Arbeitsschritt für die Organisatoren ist die Erstellung einer Broschüre, die in der ersten Woche nach den Ferien in den Schulen verteilt werden soll. So können sich die Schüler interessante Unternehmen vormerken.

Von Sebastian Berndt

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