Politik appelliert an Stadtverwaltung

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Die Oberfläche des Brüninghaus-Platzes ist an vielen Stellen sehr uneben, man muss beim Gehen im wahrsten Sinne des Wortes „die Füße hochnehmen“, sonst droht Sturzgefahr.

WERDOHL -   Jürgen Henke (SPD) und Michael Schürmann (CDU) bemängelten in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung den „desolaten Zustand“ des Brüninghaus-Platzes.

Von Ute Heinze

„Zwei ältere Frauen sind am Wochenende auf dem Platz über hervorstehende Kanten der Bodenplatten gestürzt. Der Stadt obliegt die Verkehrssicherungspflicht“, erinnerte Henke die Verwaltung.

Zudem wollte Schürmann wissen, warum auf dem Platz jüngst gartenpflegerische Arbeiten durchgeführt worden seien, wenn dieser doch sowieso bald umgestaltet werde. Auch bemängelten die Lokalpolitiker, dass sie über den derzeitigen Stand der Planungen in Sachen Umbau nicht informiert wurden. Fachbereichsleiter Bernd Mitschke erklärte, dass Blumen gepflanzt wurden, weil der Platz erst im kommenden Jahr umgebaut werden solle. Bürgermeister Siegfried Griebsch bestätigte, dass die Planungen in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen, damit im kommenden Jahr die Bagger auf dem zentralen Innenstadtplatz rollen können: „Wir stehen kurz vor dem Abschluss des Architekten-Vertrages.“ Christof Geskes vom Planungsbüro Geskes.Hack , das mit der Durchführung betraut sei und den vorangegangenen freiraumplanerischen Wettbewerb gewonnen habe, werde die Pläne in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Umwelt- und Stadtentwicklung vorstellen, so der erste Bürger der Stadt.

Jürgen Henke hatte zuvor nochmal an die Diskussion in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Stadtentwicklung sowie an die Ratssitzung im März erinnert. Die Vorentwurfsplanung der Landschaftsarchitekten sah zunächst vor, dass das Mahnmal aus dem Ludwig-Grimm-Park weichen sollte. Damit waren CDU, WBG und FDP in der Ratssitzung am 18. März nicht einverstanden. Einig waren sich die Lokalpolitiker damals jedoch bezüglich des Kornmann-Brunnens, der den Brüninghaus-Platz ziert. Dieser soll in den Planungen für die Umgestaltung nicht mehr berücksichtigt werden. Geskes sei anschließend mit einer Plananpassung und einer Kostenschätzung betraut worden.

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