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Ausschuss vergibt Aufträge über fast 290.000 Euro

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Von: Volker Griese

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Montage Photovoltaik auf Dach
Die Stadt Werdohl möchte auf den Dächern von städtischen Gebäuden Photovoltaikanlagen installieren lassen. (Symbolfoto) © Marijan Murat/dpa

Über Aufträge in einem Gesamtvolumen von fast 290.000 Euro hat der Vergabeausschuss der Stadt Werdohl in seiner Sitzung am Donnerstag entschieden. Dabei ging es unter anderem um Sanierungs- und Straßenbauarbeiten, aber auch um eine Anschaffung für den Baubetriebshof und eine Beratungsleistung.

Werdohl ‒ In der Turnhalle Ütterlingsen möchte die Stadt die Damen-Duschen erneuern lassen. Den Zuschlag für die Sanitärarbeiten mit einem Volumen von rund 30.000 Euro erhielt die Werdohler Firma Hillbrecht. Auch die anschließend notwendigen Fliesenarbeiten wird ein Werdohler Unternehmen erledigen: Für rund 27.000 Euro wird die Firma Diehl Boden und Wände kacheln.

Spätestens seit den Beratungen über den Haushaltsplan für dieses Jahr wird im Rathaus über die Installation von Photovoltaikanlagen nachgedacht. Die Dächer von zunächst zwei bis drei städtischen Gebäuden sollen mit solchen Anlagen zur Stromerzeugung durch die Sonne ausgestattet werden. Geplant ist eine Investition in einer Größenordnung von etwa 300.000 Euro. Zuvor möchte sich die Stadt aber ausführlich über diese Art der Produktion und Verwendung von Strom beraten lassen, weshalb der Vergabeausschuss einer Ingenieurgemeinschaft aus dem niedersächsischen Lehrte einen entsprechenden Auftrag erteilt hat. Rund 40.000 Euro lässt sich die Stadt diese Beratung kosten.

Der Baubetriebshof soll einen neuen Rasentraktor erhalten. Liefern soll das Fahrzeug im Wert von rund 26.800 Euro der Balver Landmaschinenhändler Hepping.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt die Zufahrt zur Albert-Einstein-Gesamtschule und zur Sporthalle Riesei neu asphaltieren lassen – aus Kostengründen allerdings nur etwa die Hälfte der Strecke. Die zweite Hälfte soll nun für rund 43.500 Euro das Attendorner Straßenbauunternehmen Kebben wieder herrichten.

Weil bei der Sanierung von alten Straßen oftmals Teerbeläge beseitigt werden müssen, hat die Stadt eine Rahmenvereinbarung mit der Spedition NBTK Ulbrich geschlossen. Sie hat den bis Ende des Jahres 2023 befristeten Auftrag erhalten, solche pechhaltigen Straßenaufbrüche zu entsorgen. Die Stadt lässt sich das rund 84.000 Euro kosten.

Und dann hatte der Vergabeausschuss noch darüber zu entscheiden, wer bis zum Ende dieses Schuljahres eine behinderte Grundschülerin mit einer Begleitperson befördern soll. Das Mädchen sitzt im Elektrorollstuhl und ist deshalb auf eine Sonderbeförderung angewiesen. Den Zuschlag für diese Fahrten zwischen Oktober 2022 und Juni 2023 erhielt für bis zu 36.400 Euro das Busunternehmen Busch aus Halver.

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