Rohre für schnelles Internet in Dresel werden verlegt

Die Anwohner der Königsburg können aufatmen: Die Feldstraße ist wieder als Einbahnstraße von der Königsburg kommend befahrbar. Sobald die Leitplanken und die Geländer angebracht sind, wird die Straße vermutlich Mitte September in beide Richtungen wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben.

WERDOHL ▪ Der Vergabeausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag eine Reihe von Investitionen beschlossen. Das teilte Andrea Brockhaus aus der Abteilung Service auf Anfrage unserer Zeitung mit.

103.000 Euro kostet die Sanierung des Eggenpfades mit der im Laufe der kommenden Woche begonnen werden soll. Neben der Fahrbahn wird auch das Kanalsystem und die Straßenbeleuchtung erneuert. Die Bauzeit wird nach Angaben von Bernd Mitschke, zuständiger Fachbereichsleiter im Werdohler Rathaus, rund vier Monate dauern, weil alle Maßnahmen parallel durchgeführt und zum Teil mit den Werdohler Stadtwerken abgestimmt werden müssten.

Mit der Stützpfeilersanierung an der Vorthbrücke beginnt das beauftrage Unternehmen in der letzten Septemberwoche. Die Kosten für die Arbeiten am ersten Pfeiler auf der Fahrner-Seite bezifferte Brockhaus gestern auf 58.000 Euro. Bernd Mitschke geht davon aus, dass die Arbeiten an dem Brückenpfeiler etwa vier Wochen dauern werden. Eine Vollsperrung der Vorthbrücke schließt die Verwaltung nach derzeitigem Kenntnisstand aus. „Vielleicht müssen wir zeitweise halbseitig sperren. Das ergibt sich aber erst im Zuge der Arbeiten“, so Mitschke weiter.

Die Anwohner in der Straße Am Holte müssen sich ab Mitte September wahrscheinlich für die Dauer von vier Wochen auf Bauarbeiten einstellen. Für 66.000 Euro wird hier die Stützmauer saniert. „Weil die Straße in letzter Zeit von vielen Autofahrern als Ausweichstrecke für die gesperrte Feldstraße genutzt wurde, kann erst jetzt mit den Arbeiten begonnen werden“, erklärte Andrea Brockhaus. Gute Nachrichten verkündete die Verwaltungsmitarbeiterin am Donnerstag auch für die Firmeninhaber im Gewerbegebiet Dresel, die schon seit Jahren über die nicht mehr zeitgemäße Internetversorgung klagen: Für Mitte September hat die Stadt Tiefbauarbeiten für die Verlegung von Leerrohren in Dresel in Auftrag gegeben, die bis Ende Oktober abgeschlossen sein sollen.

49.000 Euro stehen für diese Maßnahme zur Verfügung. Die Stadt Werdohl hofft, dass Telekommunikationsunternehmen die dann verlegten Rohre mieten, um das Gewerbegebiet mit schnellem Internet auszustatten. „Wir bieten den Netzbetreibern damit künftig die Infrastruktur, die sie benötigen“, erklärte Mitschke. Die Ausschreibung für die Netzbetreiber laufe bereits. Insgesamt 90.000 Euro seien verbuddelt worden, um den Netzbetreibern einen Anreiz zu bieten, das Gewerbegebiet mit Breitbandinternet auszustatten. Finanziert worden seien diese Arbeiten nach Angaben von Fachbereichsleiter Bernd Mitschke hauptsächlich über Drittmittel. Für die Stadt Werdohl seien im Zuge dieser Bemühungen keine nennenswerten finanziellen Belastungen entstanden. ▪ Ute Heinze

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