Fortschritte beim Ausbau des Seniorenzentrums

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Die Arbeiter haben die Dämmung vom Dach entfernt. Mit Kleber dichten sie die Schicht darunter ab, damit kein Wasser in die Decke der darunter liegenden Zimmer laufen kann.

Werdohl - Das Gerüst ist fertig aufgebaut, ein Teil des neuen Aufzugschachtes steht bereits und die Grundrisse der neuen Zimmer sind auch schon zu erkennen: Auf der Baustelle am Seniorenzentrum geht es voran. Am Dienstag hebt der Kran die ersten Holzwände auf das Dach der Einrichtung an der Schulstraße.

 „Unser größter Feind ist das Wasser“, sagt Architekt Andreas Weicken, der den Ausbau des Werdohler Seniorenzentrums betreut. 26 neue Plätze soll die Einrichtung bekommen; für 3,1 Millionen Euro lassen die Märkischen Werkstätten eine vierte Etage auf das Dach bauen. Das Problem: Bevor das neue Obergeschoss errichtet werden kann, müssen die Arbeiter erst einmal die bestehende Dämmung entfernen. Da ist Sorgfalt gefragt, damit auch an den grauen Tagen des Sauerländer Herbstes kein Wasser in die Decke der darunter liegenden Zimmer laufen kann.

„Bis Weihnachten soll die Hülle obendrauf dicht sein“, nennt Geschäftsführer Matthias Germer das nächste Etappenziel und zeigt sich zuversichtlich: „Bisher ist der Herbst ja sonnig, das betrachten wir als gutes Omen.“ Das neue Obergeschoss entsteht in Fertigbauweise mit Holztafeln. Die Wände werden komplett geliefert und per Kran an ihren Standort gehoben. Ein Teil der Dachfläche ist schon mit Klebstoff wasserfest abgedichtet. Dort waren die Arbeiter am Montag damit beschäftigt, Nivellierschwellen aus Holz anzubringen. Darauf werden sie am Dienstag die Wände befestigen. „Die Nivellierschwellen gleichen Höhenunterschiede aus, damit nachher alle Wände gerade stehen“, erläutert Andreas Weicken. „Hier sind auch schon die Grundrisse der sechs Zimmer erkennbar“, ergänzt der Architekt und zeigt auf die Flächen zwischen den Schwellen.

Auch im Innenhof zeigen sich Fortschritte. Dort hat der Rohbauer bereits Teile eines neuen Fahrstuhlschachtes errichtet. „Wir brauchen einen zweiten Aufzug wegen der zusätzlichen Plätze“, sagt Geschäftsführer Matthias Germer. Später solle auch der alte Fahrstuhl an die vierte Etage angeschlossen werden. „Dann muss der neue aber schon funktionieren.“ - Von Constanze Raidt

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