Werdohler Lennepromenade bald im XXL-Format

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Etwa hier könnte an der Lennepromenade die Gastronomie neben der Paul-Seuthe-Terrasse entstehen, zeigt Fachbereichsleiter Thomas Schroeder.

Werdohl - Die Lennepromenade wird aller Wahrscheinlichkeit 2017 noch weiter wachsen: Eine Fortführung von der Rathausbrücke bis zur Schnapsbrücke in Versevörde ist geplant. Auch die Anbindung mit einer Treppe an die Stadtbrücke wird kommen, möglicherweise auch die Bewirtschaftung der Paul-Seuthe-Terrasse.

Ein Spaziergang mit Ausblick an einem der letzten Arbeitstage des Jahres mit Fachbereichsleiter Thomas Schroeder und Tiefbauabteilungsleiter Martin Hempel stimmt auf die Lennepromenade im XXL-Format ein.

„Ganz klar: Der Umbau wird zu großen Teilen aus Fördermitteln aus dem Stadtumbauprogramm finanziert, allein aus eigenen Mitteln hätten wird das nicht schaffen können“, stellt Martin Hempel von der Tiefbauabteilung der Stadt voran. Natürlich stecke auch ein städtischer Eigenanteil darin, und auch die aktuelle und spätere Pflege sei Sache der Stadt. Sein Chef Thomas Schroeder, oberster Bauherr der Stadt Werdohl, räumt der Neugestaltung und dem Ausbau der Lennepromenade städtebaulich großen Wert ein: „Das ist hier gleichrangig mit den anderen Projekten des Stadtumbaus.“

Überplant ist der Bereich von der Lidl-Kurve der Derwentsider Straße aktuell bis zur Rathausbrücke. Die Weiterführung unter der Brücke bis zur Schnapsbrücke über die Lenne ist geplant. Die Finanzierung wird dort allerdings nicht aus Stadtumbaumitteln geplant, sondern Straßen.NRW ist mit im Boot. Nach der Sanierung der Rathausbrücke sind Landesmittel für die Errichtung eines Fahrradweges übrig. Weil der aus technischen Gründen nicht direkt an der Bundesstraße auf der Brücke angelegt werden kann, sollen diese Mittel jetzt für den Radweg als Umfahrung umgewidmet werden. Aus diesem Topf könnte eine Weiterführung des Radweges finanziert werden. Entschieden ist da noch nichts, die Behörden sind in Vorgesprächen.

Treppenanlage für die Stadtbrücke

Von der Lidl-Kurve lenneabwärts bis zur Altenaer Straße ist nichts mehr zu verschönern. Dieser Streckenabschnitt ist fertig und mit der Renaturierung der danebenliegenden Soppe und dem Lenne-Durchstich aktuell noch einmal aufgewertet. Die Soppe hat mittlerweile eine Strömung und wird sich von allein sauberhalten. Der Durchstich muss noch gesichert werden. Unter der Brücke lässt sich der Radweg auch nicht verbreitern, der Planer spricht hier von einer „Zwangsstelle“.

Martin Hempel von der Tiefbauabteilung der Stadt zeigt auf die Stelle an der Stadtbrücke, an der im Frühjahr die an der Neuenrader Straße abgebaute Treppenanlage montiert werden soll.


Die Anbindung an die Stadtbrücke erfolgt im kommenden Frühjahr, die Treppenanlage von der Hangbrücke Neuenrader Straße wird abgebaut und nach Anpassungen an die Stadtbrücke montiert. Die eigentliche Zufahrt des Radweges von der Derwentsider Straße ist optimal angepasst und in einem schönen Bogen geführt. Hempel spricht hier von einem komfortablen Zugang und einem „ganz wichtigen Element.“

Die Verbreiterung des Rad- und Fußweges auf drei Meter entlang des Goethe-Parkplatzes ist fertig. Dann stößt der Weg auf die Stadtspange und führt weiter entlang dem Goethe-Spielplatz. An der Promenade bis zum Rathausparkplatz gibt es drei 30 Meter lange Ausweichstellen des vorhandenen Radweges, ein durchgängiger Ausbau war finanziell nicht drin. Der barrierefreie Zugang zur Goethestraße ist noch nicht hergestellt.

Unter der Rathausbrücke wird es für den Radweg im kommenden Jahr eine Verbesserung geben. Durch die Auskofferung für die noch nicht ausgeschriebenen Kanalarbeiten wird eine lichte Höhe von 2,30 Meter entstehen, die als Mindesthöhe für den Radweg notwendig ist.

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