Barrierefreier Umbau

Ein Aufzug für das Rathaus: So ist der Stand der Arbeiten

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Der Eingang im Kellergeschoss musste verbreitert werden und hat eine neue Tür erhalten.

Werdohl - Noch etwa sechs Wochen, schätzt Andreas Kisker von der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement der Stadtverwaltung, dann könnte der Aufzug im Rathaus in Betrieb gehen.

Seit rund einem halben Jahr wird am Sitz der Verwaltung an einer barrierefreien Erreichbarkeit der Büros gearbeitet. Allmählich kommt das Ende dieser Arbeiten in Sichtweite. 

„Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf den Innenbereich“, erklärt Kisker, warum man gerade von außen wenig sieht. Mitarbeiter eines Lüdenscheider Unternehmens haben in dieser Woche die Eingangstür in den Keller des Rathauses verbreitert, ein Neuenrader Bauunternehmen hat begonnen die Rampe zu bauen, über die Besucher demnächst barrierefrei Zugang erhalten. Vor allem aber wird drinnen gearbeitet. 

Kisker spricht von vielen kleinen Schritten und meint damit die Arbeiten, bei denen die neu entstandenen Zugänge zum Fahrstuhl an den vorhandenen Baukörper angepasst werden müssen. Da müssen Wandteile neu verputzt und Bodenübergänge geglättet werden. Arbeitsschritte, die notwendig sind, aber viel Zeit in Anspruch nehmen. „Wenn demnächst aber die Maler erst einmal freie Bahn haben, wird es schnell gehen“, ist Kisker zuversichtlich, dass etwa Ende Juli der letzte Handschlag getan sein wird. 

Probefahrten haben bereits stattgefunden

Der eigentliche Aufzug ist schon längst an seinem Bestimmungsort. Sogar Probefahrten haben bereits stattgefunden. „Alles funktioniert“, sagt Kisker. Auch die sogenannte dynamische Brandfallsteuerung. Die hat die Stadt dem Aufzug gegönnt, nachdem das Rathaus jetzt auch mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet worden ist. Die dynamische Steuerung sorgt dafür, dass der Aufzug bei einem Brand im Rathaus automatisch die unterste sichere Etage anfährt. 

Der barrierefreie Umbau des Rathauses beschränkt sich aber nicht auf den Aufzug, der Besucher und Mitarbeiter vom Kellergeschoss bis hinauf in die dritte Etage des Rathaus-Altbaus transportieren kann. Im Erdgeschoss wurde auch eine behindertengerechte Toilette eingebaut – sogar mit Wickeltisch. Und weil einmal Handwerker im Haus waren und viele Decken und Wände geöffnet werden mussten, nutzte die Stadtverwaltung die Gelegenheit, um die EDV-Verkabelung auf den neuesten Stand zu bringen. 

Büros mussten geräumt werden

Für die Mitarbeiter waren die Bauarbeiten mit Einschränkungen und vor allem mit Lärmbelästigungen verbunden. Einige mussten sogar ihre Büros räumen, weil vorhandene Wände eingerissen und neue eingezogen werden mussten. Aber auch diese Leidenszeit geht nun allmählich zu Ende.

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