Baubeginn für den Westpark im September

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Dieses Gelände soll ab September zum Westpark umgestaltet werden.

Werdohl - Der Vergabeausschuss der Stadt Werdohl hat am Donnerstag Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 530.000 Euro erteilt. Darunter waren auch die Arbeiten für den Westpark, auf die gut die Hälfte dieser Summe entfällt.

Der Auftrag für den Bau des neuen Freizeitareals zwischen Dammstraße und Lenne geht an das Mescheder Straßen- und Tiefbauunternehmen Sauer & Sommer. Der Baubeginn soll nach Worten von Hartmut Erkmann von der Vergabestelle der Stadt, schon in Kürze erfolgen.

Für die Umlagerung von 950 Kubikmeter Boden, die Verlegung von 110 Metern Rohrleitungen und 300 Metern Erdkabel, für den Einbau von 150 Metern Bordsteinen, die Herstellung von 1000 Quadratmetern Schotter- und 60 Quadratmetern Asphaltfläche sowie 200 Quadratmeter wassergebundene Decke und andere Tiefbau sowie Garten- und Landschaftsbauarbeiten gibt die Stadt dem Unternehmen 69 Arbeitstage Zeit.

Der Baubeginn ist nach Worten von Fachbereichsleiter Thomas Schroeder für Anfang September vorgesehen. Damit könnte der Westpark also voraussichtlich Anfang Dezember fertig werden.

Die Kosten für den Bau des Westparks belaufen sich laut Angebot auf knapp 270 000 Euro. „Das ist nicht superbillig, aber auch kein schlechtes Ausschreibungsergebnis“, kommentierte Schroeder. Es eröffne noch Möglichkeiten, deutete er an, dass aus Kostengründen aus dem Konzept gestrichene Bausteine eventuell doch noch realisiert werden könnten.

Weitere 76 000 Euro will die Stadt Werdohl in die energiesparende Umrüstung ihrer Straßenbeleuchtung investieren. Den Zuschlag für die Lieferung von 191 LED-Leuchtkörpern erhielt der Arnsberger Leuchtenspezialist Trilux. Umgerüstet werden sollen in erster Linie Straßenlaternen entlang der beiden Bundesstraßen im Stadtgebiet.

Darüber hinaus soll die Grundschule in Kleinhammer für 47 000 Euro eine neue Heizungsanlage erhalten. Erkmann: „Die vorhandene Heizung war so alt, dass der Schornsteinfeger sie nicht mehr abgenommen hat.“ Deshalb soll die Werdohler Firma Hillbrecht nun eine neue Heizung einbauen.

Schließlich hat sich der Vergabeausschuss auch für einen Leasingvertrag mit der Essener Firma Hako ausgesprochen, die eine Kleinkehrmaschine im Wert von 138 000 Euro liefern soll. Das Gerät soll hauptsächlich für die Reinigung von Gehwegen eingesetzt werden.

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