Diese Schützen wurden beim Werdohler Schützenfest geehrt

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Zum Auftakt des 189. Schützenfestes feierten die Schützen gestern Abend im Ludwig-Grimm-Park mit Pfarrer Dirk Grzegorek und Pater Christoph Robak einen Gottesdienst.

Werdohler - Mit Salutschüssen und der Flaggenhissung hat am Freitagabend im Ludwig-Grimm-Park das 189. Werdohler Schützenfest begonnen. Zum Auftakt feierten die Schützen zudem einen Gottesdienst. Nicht zuletzt bestimmten Beförderungen, Auszeichnungen und die Ehrung der besten Schützen die ersten zwei Stunden des Festes.

Mit dem evangelischen Pfarrer Dirk Grzegorek und Pater Christoph Robak von der katholischen St. Michael-Gemeinde feierten die Schützen zunächst einen etwa halbstündigen Gottesdienst. Feiern und Beten gehörten zusammen, fand Pater Christoph die passenden Worte zum Anlass. „Wer feiert und bete, ist auf einem guten Weg dorthin, wozu Gott ihn berufen hat“, sagte er.

Oberst Andreas Schreiber nahm im Anschluss an die Andacht die Beförderungen vor. Insgesamt 53 Mitglieder stiegen in einen nächsthöheren Dienstgrad auf.

Auszeichnung für zwei Bogenschützen

Außerdem zeichnete Schreiber zwei verdiente Mitglieder der Bogenschützenabteilung aus. Gabriele Dannowski führte 28 Jahre lange (1991 bis 2019) die Kasse der Bogenschützenabteilung. Dafür überreichte ihr der Oberst die Goldene Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes.

Verdienstnadeln des Westfölischen Schützenbundes überreichte Oberst Andreas Schreiber (rechts) Gabriele Dannowski und Ernst Wilhelm Herdes.

Die gleiche Auszeichnung gab es für Ernst Wilhelm Herdes. Er war seit 2004 stellvertretender Vorsitzender der Werdohler Bogenschützen; zwischendurch übernahm er für ein Jahr sogar das Amt des Vorsitzenden. Im April hatte er sich wie auch Gabriele Dannowski aus dem Vorstand zurückgezogen.

Siegerpokale für die 4. Kompanie

Die Auszeichnung der besten Schützen nahm Sportleiter Yannik Müller vor. Beim Schießen um den Regimentspokal hatte in diesem Jahr erneut die 4. Kompanie triumphiert. Ihre 558 Ringe waren nicht zu schlagen. Platz zwei ging an die 1. Kompanie, die 544 Ringe erzielt hatte. Den Bronzerang belegte mit 525 Ringen die 2. Kompanie vor der 3. Kompanie mit 507 Ringen.

Zeltparty kommt mit 80er-Jahre-Hits in Schwung

Auch den Seniorenpokal holte erneut die 4. Kompanie. Mit 188 Ringen hatte vor der 1. Kompanie (175 Ringe) gelegen. Mit einigem Abstand folgten dann die 2. Kompanie (123 Ringe) und die 3. Kompanie (119 Ringe) auf den weiteren Plätzen.

Die Sieger des Regimentspokalschießens zeichnete Sportlleiter Yannik Müller (rechts) mit Pokalen und Plaketten aus.

Zudem verlas Sportleiter Yannik Müller die Namen der Schützen, die beim Medaillenschießen Edelmetall gewonnen hatten.

Anschließend ging es für die Schützen in einem kleinen Umzug durch die Stadt zum Festzelt an der Goethestraße. Dort sorgte zunächst der Musikzug des Versetaler Schützenvereins für zünftige Klänge, ehe die Partyband Maraton das Zepter übernahm. Mit Charthits und Oldies sorgten die sechs Musiker aus Münster bei der Zeltparty schnell für gute Stimmung.

So geht das Schützenfest weiter

Am Samstag wird das Schützenfest ab 15 Uhr mit einem bunten Bürger-Nachmittag mit Kaffee und Kuchen für Senioren im Festzelt fortgesetzt. Um 19 Uhr gibt es dann noch einmal einen kleinen Umzug zum Festzelt, wo um 20 Uhr ein Kommers beginnt. In diesem Rahmen werden die Königsjubilare geehrt. Vor 40 Jahren regierten Hans Werner Alfringhaus und Renate Jentzsch, vor 35 Jahren hieß das Königspaar Heiner Burkhardt und Barbara Bill, vor 30 Jahren waren Alfons Hesse und Ulrike Kellermann die Regenten.

Das Silberjubiläum feiern in diesem Jahr nach 25 Jahren Stefan Ohrmann und Anja Mertens. Nils Alfringhaus und Heidrun Schulz waren vor 20 Jahren das Königspaar, vor 15 Jahren begann die Regentschaft von Andrée und Kirsten Schmidt und zehn Jahre sind seit der Amtszeit von Christian Raab und Nicole Hoffmann vergangen. Zudem wird heute Abend der Große Zapfenstreich gespielt. Zudem wird am Samstagabend der Große Zapfenstreich gespielt.

Am Sonntag ist der Festzug ab 15 Uhr ein Höhepunkt des Wochenendes.

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